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15 JAHRE SELFPUBLIC – oder gar mehr?

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So genau lässt es sich gar nicht sagen, wann aus dem Hobby zweier Webworker der ersten Stunde die Firma wurde. SELFPUBLIC ist jedenfalls mindestens 15! Oder auch älter, die Anfänge verschwimmen, sind fließend mit der Geschichte des WEB verwoben.

Eigentlich begann alles in den 90er Jahren: Tim Berners-Lee entwickelte eben die Grundlagen des World Wide Web, 1991 machte er das Projekt eines Hypertext-Dienstes weltweit verfügbar. Rasanten Auftrieb erhielt das, weit ältere Internet ab 1993, als der erste grafikfähige Webbrowser veröffentlicht wurde, der die Darstellung von Inhalten des WWW ermöglichte.

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Ab hier beginnt (m)eine digitale Geschichte, die Story von einen, der nicht mit PC & Co aufwuchs, aber schon in jungen Jahren jedes technische Ding zerlegen musste. Computer gab´s dann auch schon und ganz wenige surften mit Telefonmodems zu den noch wenigeren Webseiten einiger großer Firmen. Deren Adressen fanden sie mangels Google nur in Webverzeichnissen wie zB. YAHOO.

Wer damals etwas von einem Amt brauchte wurde mit den Worten „mir stelln grad aufn Computa um – des dauert jetzt vü länga“ vertröstet. In den Betrieben kämpften die ersten mit den Blechtrotteln, ließen sicherheitshalber Schreibmaschine und Mikrofilmbetrachter als Notnagel stehen.

Für was brauchen wir dann sowas?“ frage man sich – wenn alles umständlicher wurde und länger dauert. Aber die Neugier siegte und bald stand auch bei uns so ein graues Kastl.
Auch die Redaktion bei der wir damals arbeiteten, wollte keine Schreibmaschinen-Blätter mehr sehen sondern „Ausdrucke“.

Kaum stand das Ding da musste man(n) ausloten was man damit alles anstellen kann. Bald reichten mir die Programme nicht mehr aus, ich begann zu „Programmieren„. Dazu muss ich sagen, aus div. Gründen besaß ich früher nie die bekannten Vorläufer wie C-64 uä. Daher war alles Neuland, aber nicht lange.

„Design oder Nicht-Sein?“ Keine Frage!

Design und Technik als Stil und Ausdrucksmittel für Information

Design und Technik als Stil und Ausdrucksmittel für Information

Als Design-Orientierter Mensch faszinierten mich die unendlichen Möglichkeiten, nun endlich selbst Werbeplakate zu setzen, Produktkataloge zu layouten, uvam.
Alle wofür man früher in die Druckerei musste war plötzlich vom Heimbüro aus erstellbar. Jedoch gab es dafür eher die weit teureren Apple Geräte, unseren Windows 95 Kistchen glühte der eine kleine Prozessor bei einem A4 Flyer fast ab.

Doch gleichzeitig kamen immer mehr sog. „Homepages“ in Mode, nach und nach präsentierten sich Firmen und Institutionen mit einer bunten, zappelnden Seite im WWW.
Wie macht man sowas?

Ich hatte zwar wenig Zeit, mein CNC-Programmierer Job lastete mich aus und nebenbei Reporter, naja, dennoch absolvierte ich einen Anfänger Kurs für „HTML & CSS“.
Es folgte eine Sprache nach der anderen: JAVA, VB, Javascript, PHP, lernte Datenbanken mit Access und MySQL zu bauen und schrieb bald große Anwendungen für so bekannte Firmen wie RICOH.
Doch die Leidenschaft galt dem Web, also bauten wir das noch weiter aus, bis zum erfolgreichen Abschluss bei der IT-Acadamy wo auch FLASH und ASP dazu kam.

Alle Ausbildungen sind nichts gegen „Training on the Job“!
Das meiste lernte ich, als es um das Bestehen der eben gegründeten Firma ging, die später mal SELFPUBLIC hieß. Egal was für Aufträge man an Land zog, egal wie groß die Herausforderung, ich musste es schaffen! Da kamen Kundenwünsche die weit jenseits meiner Erfahrungswerte waren – aber ich habe angenommen – und es geschafft. Denn wenn man da die Tage und Nächte am PC sitzt, die fragenden Mails und Telefonate der Auftraggeber im Kopf hat und der Tag der Abnahme naht, dann wächst man über sich selbst hinaus und schafft es.

Das Web wurde schnell erwachsen und man musste mithalten

Unsere Seite in einer FLASH Version! 2002 wurde damit bewiesen das man eine ganze Website als FLASH Film anlegen kann.

Unsere Seite in einer FLASH Version! 2002 wurde damit bewiesen das man eine ganze Website als FLASH Film anlegen kann.

Der Browserkrieg, ein dunkles Zeitalter, wo jedes dieser WWW-Betrachter völlige verschiedene Ansichten vom Web hatte und nie das zeigte was man programmierte, härtete einen aber auch ab. Unzählige Tricks brauchte der MS Internet Explorer um annähernd das gewollte zu tun.

Dann die Zeiten wo jede Website mit Scripts aufgepeppt werden musste die irgendwelche Elemente bewegen konnten; Animationen wurden immer komplexer, der Stern von FLASH ging auf und war seither nicht mehr untergegangen.

GOOGLE wurde 1998 gegründet und kurz darauf war diese neue Suchtechnik im mittlerweile umfangreichen Web unverzichtbar. Ebenso wollte jeder Auftraggeber plötzlich vorne gelistet sein, auch eine Aufgabe die man mit bestimmten Techniken lösen konnte: Sauberer, einfacher Code, semantisch korrekt musste es sein, sonst kapierten Google & Co. keinen Webinhalt. Natürlich steckt weit mehr dahinter, aber korrekte Quelltexte nach den Richtlinien des obersten Gremiums für den jungen Beruf „Webdesigner„, dem „W3C“ führten zum Erfolg.
Ich lernte von Beginn an, Codes manuell zu schreiben, mit dem Windows Editor – eine heute unvorstellbare Sache. Später kamen klarerweise immer teurere Entwicklungsumgebungen dazu, denn spätestens bei dynamischen Scripts wurde es kompliziert.

Interaktive Websites welche auf Besucher reagierten und immer mehr Menschen (ohne Programmierkenntnisse) zum Mitmachen ermutigten, starteten das „WEB 2.0“ Und jeder wollte nun so etwas haben, also musste PHP u. MySQL bis zur Perfektion gelernt und umgesetzt werden.

Barrierefreie Websites wurden gefordert, also jeder sollte die Inhalte erfassen können, ohne von wilden Animationen, proprietären Techniken und wirren Tabellendesigns aus dem Konzept gebracht werden – Eine Sache die sich erst viel später durchsetzte.

Der Y2K Bug – nicht alle Computer sind zu Neujahr 2000 abgestürzt…

Ca. 1999/2000 baute unsere, noch auf den realen Namen des Anmelders hörende Firma die Website unserer Wahlheimat Furth an der Triesting neu auf. Jene Site, welche später die erste wirklich völlig Barrierefreie Website Österreichs wurde.
Also ausgerechnet zum Millenniums – Jahreswechsel, den die Medien als „Das Ende alle digitalen Zeiten“ propagierten lud ich die Website Furth erstmals auf einen Server!

selfpublic.at im Oktober 2002

selfpublic.at im Oktober 2002

2002 fand ich endlich Zeit eine eigene Business-Seite zu bauen, der (schon lange angedachte) Name SELFPUBLIC wurde konkret – was soviel bedeutet wie „Hilfe zum selbst publizieren„. Und die Hilfe wurde gebraucht!
Denn damals gab es wohl einige Foren und die ersten Ansätze zu „Sozialen Netzwerken“, aber nichts womit sich jeder eine Website bauen kann.  (Ganz anders heute, wo sich 95% aller sog. Webdesigner mit dem ändern von Stylesheets in Systemen einiger globaler CMS Hersteller beschäftigen. Hier und da etwas umbauen, Plugins einbauen, fertig.)
Das Motto war also klar, man hilft den Leuten ihre Informationen in die neuen Medien zu bekommen. Von Beratung über Konzeption bis zur Umsetzung gab´s alles was gebraucht wurde.

Bald begann die Ära des e-commerce, der Internet Shops. Trotz aller bekannten und von gigantischen Firmen erzeugten Shop-Tools war und ist es eine Menge Arbeit diese Standard-Software an die Wünsche der Shopbetreiber anzupassen.
Dieses junge Business brachte die nächste Goldgräber-Stimmung unter das Volk der Webdesigner, man konnte damit viel Kasse machen. Aber für die Betreiber hagelte es Abmahnungen denn die Konsumentenschutzgesetze sind nur eine der komplizierten Vorschriften. Steuerrecht, Vertrieb, Buchführung, internationale Richtlinien usw. alles wurde ins Web verlagert.
Viele Shop-SW Erzeuger lockten die Händler mit schnellen Erfolg „in 5 min zum Shop“. Man glaubte, es reicht seine Produktfotos mit Preis und paar Zeilen ins Netz zu stellen und braucht nur mehr auf die Kunden warten. Doch die Realität war völlig anders!

Letzteres führte 2005/06 dazu, dass ich das forum.selfpublic.at gründete – ein Forum für e-commerce welches rasch viele Zugriffe brachte und viele Mitglieder. Aber auch eine Menge an Arbeit, die ich mir zwar mit einen Kollegen aus Deutschland teilte (Hallo Pinky!) aber dennoch ging zu viel Zeit drauf.

Vom Webworker zum Netzwerker

forum.selfpublic.at war ein Forum für e-commerce usw. Es brachte enorme Zugriffswerte und innerhalb weniger Wochen hatte ich (u. Moderator Pinky) nen Haufen User. Und es war ein gutes Forum, mit guten Umgangston was bis heute selten ist.

forum.selfpublic.at war ein Forum für e-commerce usw. Es brachte enorme Zugriffswerte und innerhalb weniger Wochen hatte ich (u. Moderator Pinky) nen Haufen User. Und es war ein gutes Forum, mit guten Umgangston was bis heute selten ist.

Diese, seither steil steigende Komplexität der Webtechniken macht es nötig, div. Dinge auszulagern, mit Partnern zu arbeiten. Denn zu manchen Zeiten hätte ich 50 Leute anstellen müssen um die Aufträge in vertretbarer Zeit zu vollenden, aber die müssen auch bezahlt werden.
Wie teuer Angestellte werden hatten wir ja Ende der 80er gesehen wo man schon bei 5 Mitarbeitern von der NÖGKK ausgepresst wurde.
Hoher Manpower ist OK, aber will man seine Leute gesetzteskonform entlohnen dann kommen Unsummen dabei raus.

Daher also die tw. Auslagerungen, welche die Arbeit auf mehrere Partner aufteilen. Ist ja auch ganz gut und schneller wenn jeder Partner die Arbeit seines Fachbereichs erledigt.

Die folgenden Jahre vergingen zu schnell, unzählige Websites und Anwendungen wurden erstellt. Ein paar davon gingen in Eigenregie der Betreiber über, andere gaben ihr Business auf und damit auch die Site.
Aber viele gibt es noch, Furth feierte kürzlich seinen 15er.
Und es wird auch viel geben!

 

Die Maß-web-erei arbeitet noch immer nach den Codex der Pionierzeiten

Was SELFPUBLIC von anderen Webdesignern unterscheidet ist nach wie vor das wir Maßgeschneiderte Webpräsenzen erstellen, 100% nach Kundenvorgabe. Alles basiert auf gänzlich selbst erarbeiteten, manuell geschriebenen und damit sicheren Codes. Vom Design bis zum CMS zur Inhaltsverwaltung ist alles aus einer Hand, aus einem Haus.
Man baut extrem flexible, modulare Webprogramme deren Technik vom Design und vom Inhalt getrennt, aber gemeinsam eine perfekte Kombination für alle Fälle sind.

Heute werden aber auch bekannte Standardtools eingesetzt, wenn wo ganz schnell, sehr günstigere Websites entstehen sollen.

Das wichtigste aber ist der Support – denn was nützt das beste Programm, die schönste Site wenn der Betreiber mal Fragen hat, etwas ändern will oder einfach eine Beratung braucht?
Dann ist man da, egal wann und wo, bei SELFPUBLIC gibt´s immer Rat und Tat.

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Wir wünschen allen Wegbegleitern, Partnern, Lieferanten, Beratern, Providern und natürlich nicht zuletzt den aktuellen und vergangenen Kunden
alles Gute zu unserem Geburtstag!

PS: Geschenke gibts HIER!

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