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18-Jähriger gesteht Mord an seiner 14-jährigen Schwester

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
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Polizeibericht: Mord, weil Sie nicht zu den Eltern wollte!

Am 18.09.2017 um 08:00 Uhr wurden Polizisten des Stadtpolizeikommandos Favoriten wegen eines heftigen Streits in die Puchsbaumgasse gerufen.
Der 18-jährige mutmaßliche Täter hat im Innenhof einer Wohnhausanlage seine 14-jährige Schwester mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt und ist anschließend geflüchtet.
Das Mädchen verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Tatort. Der Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit später auf einer Polizeiinspektion.
Der Festgenommene wurde bis in die Abendstunden von Ermittlern der Mordgruppe des Landeskriminalamts einvernommen.
Er zeigte sich geständig, seine Schwester mit einem Messer ermordet zu haben. Als Motiv gab der Beschuldigte an, dass die 14-Jährige nicht zu den Eltern nach Hause zurückkehren wollte und diesen dadurch Kummer bereitete.

Vor der Tat dürften sich Täter und Opfer im Bereich einer U-Bahn-Station getroffen haben und gemeinsam in Richtung Tatort gegangen sein, wobei der 18-Jährige seine Schwester zur Rückkehr zu den Eltern überreden wollte.

Die Familie des Täters und der Verstorbenen – Vater, Mutter, zwei Töchter und vier Söhne – lebt seit einigen Jahren in Österreich. Der mutmaßliche Täter wohnte nicht mehr zu Hause, sondern laut eigenen Angaben abwechselnd bei Freunden und Bekannten.

Die Ermordete war zuletzt seit rund einer Woche in einem Krisenzentrum für Jugendliche aufhältig.
Die Tatwaffe – ein Messer mit ca. 20 Zentimeter langer Klinge, das der 18-Jährige am Tatort weggeworfen hatte – wurde sichergestellt.

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