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20 Monate bedingt für Gut Aiderbichl Erpresser

succo / Pixabay

Da ist der Pfleger mit einem blauen Auge davon gekommen.

Ein Erpresserbrief hat einen Ex- Pfleger von Gut- Aiderbichl- Gründer Michael Aufhauser in das Landesgericht Salzburg gebracht. Von Gnadenhöfe- Chef Dieter Ehrengruber hatte der Verfasser Bares gefordert und gedroht, die Medien einzuschalten. Die Richterin fällte nun einen Schuldspruch: 20 Monate Haft auf Bewährung.

Aussage gegen Aussage stand es nach dem ersten Prozesstag Ende März. Eine Zeugin wurde nun angehört – die Assistentin von Ehrengruber. Sie war im September 2016 dabei, als der Aiderbichl- Chef das Schreiben mit Fotos des erkrankten Michael Aufhauser öffnete: „Das hat uns den Atem stocken lassen.“

Angeklagter plädierte auf „nicht schuldig“

Sie untermauerte die Version von Ehrengruber – Verteidiger Kurt Jelinek hatte die Echtheit des maschinell geschriebenen Briefes bezweifelt. Der angeklagte 44- Jährige betonte, diesen handschriftlich und mit anderen Worten geschrieben zu haben, und plädierte deshalb auf „nicht schuldig“.

Schließlich endete die Verhandlung mit einem Schuldspruch. 20 Monate bedingt.

Quelle: Kronen Zeitung