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25 Festnahmen im Flüchtlingsheim

25 Flüchtlinge wurden in der Steiermark festgenommen nach dem sie im Flüchtlingsheim randalierten.

Massenschlägerei in der Nacht auf Freitag in einem Asylwerberheim in der Steiermark: Zahlreiche vorwiegend minderjährige Flüchtlinge gingen aus bislang unbekanntem Grund mit Fäusten, Brettern und Steinen aufeinander los – drei der Raufbolde wurden verletzt. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun: Es gab nicht weniger als 25 Festnahmen. 13 Streifen seien notwendig gewesen, um die Streithähne zu trennen, hieß es.

Laut Kontrollinspektor Franz Moisi handle es sich bei den Raufbolden zumeist um Angehörige unterschiedlicher afghanischer Volksgruppen. Die Massenschlägerei nahm gegen 22.45 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft ein ehemaliger Baumarkt in der Kärntnerstraße am Stadtrand von Leoben ihren Lauf. Dort sind laut dem Ermittler rund 300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und 123 weitere Personen überwiegend Familien untergebracht. Ein Mitarbeiter der Einrichtung alarmierte nach dem Aufbranden der Schlägerei sofort die Polizei.

Der Bürgermeister der Gemeinde sagt: „Unsere Gemeinde ist ein Pulverfass geworden.

Er wandte sich hilfesuchend direkt mit seinen Worten an die Innenministerin. Die Kronen Zeitung zitierte es so: Leobens Bürgermeister Kurt Wallner (SPÖ) wandte sich nach dem Vorfall am Freitag in einem offenen Brief an Innenministerin Johanna Mikl- Leitner. Er habe sich vom ersten Tag an gegen ein „derartiges unmenschliches Massenquartier“ ausgesprochen und fordere eine Entschärfung des „Pulverfasses“ und mehr Exekutive. Wallner schrieb weiters, er stehe „vor einer Aufgabe, die mit meinen Kompetenzen alleine nicht zu lösen ist. Der Bürgermeister ist nämlich per Gesetz nicht für die Sicherheit in der Stadt verantwortlich.“

Die Flüchtlinge demonstrieren und randalieren immer mehr. Auch Zäune werden wieder niedergerissen.

Quelle

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