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60 Milliarden Euro steckt die EZB monatlich in den Aufkauf von Staatsanleihen.

McLac2000 / Pixabay
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Am Donnerstag hat die Europäische Zentralbank unter ihrem Boss Mario Draghi der Eurozone weitere Milliarden-Medikamente verordnet. Der KURIER hat einen Beipackzettel dazu entwickelt.

Länger in Quarantäne

60 Milliarden Euro steckt die EZB monatlich in den Aufkauf von Staatsanleihen. Statt im Herbst 2016 soll erst im Frühjahr 2017 damit Schluss sein, was den Gesamtbetrag auf 1,5 Billionen Euro erhöht. Das klingt fast wie Planwirtschaft. Staaten sind nicht mehr gezwungen, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen, um günstig an Investorengelder zu kommen. Sie können sich ohnehin beinahe zu Nullzinsen verschulden – die EZB kauft alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Risiko wird dabei viel zu wenig Stellenwert eingeräumt. Die Staatsschuldenkrise ist zwar noch da, wird derzeit aber völlig ausgeblendet.

Was schrieb Tassilo Wallentin zu diesen Wahnsinn, Papier das nicht wert ist? Der EZB Wahnsinn.

Europas gefährliches Spiel:

Wir haben unsere Selbstbestimmung, Autonomie schon längst an die Lobbyisten in Brüssel verloren.

ESM eine Bank der Macht, weil die Menschen „machtlos“ sind?

Hier ein Kurier Artikel dazu.

Noch mehr Tassilo Wallentin hier.

Der Kurier hat ein Rezept für  die Machtlosen

Homöopathische Dosis

Der EZB-Leitzins liegt weiterhin bei winzigen 0,05 Prozent. An diesem Satz orientieren sich mehr oder weniger die Verzinsungen vieler Spar- und Vorsorgeprodukte. Seit der jüngsten Notenbank-Sitzung ist klar: Die Zinsdosis wird noch lange im homöopathischen Bereich bleiben. Mit normalen Sparprodukten wird es damit unmöglich bleiben, die Kaufkraft zu erhalten. Bei Vorsorgeversicherungen werden die Summen, die ausgezahlt oder verrentet werden, enttäuschend ausfallen. Die Sparer sind damit die Leidtragenden der EZB-Politik. Werden weitere Anlegergelder Richtung Aktienmärkte oder Immobilien gelenkt, können dort gefährliche Preisblasen entstehen.

Wer mehr wissen will: Quelle Kurier.

 

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