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90 Prozent aller Tötungsdelikte spielen sich im Familienkreis ab.

AdinaVoicu / Pixabay
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Familienkreis und „Freundeskreis“ 90% der Tötungsdelikte spielen sich dort ab.

Oft ist der Freund der Mörder.
Der Vater oder Lebensgefährte. Der Mann. Wenig wird eine Frau zum Täter nicht einmal die Hälfte der Frauen werden zu Mörderinnen. Doch Männer?

Es hat mit der Erziehung zu tun: Noch immer auch im 21 Jahrhundert ist die Frau bei vielen Wertlos, ihre Arbeit und Leistung wird nicht oder wenig anerkannt, beachtet.

Sigrun Roßmanith. Gerichtspsychiaterin im Interview mit dem Kurier.

Der Mann, der nach 20 Ehejahren seine Frau erschlägt. Der Sohn, der kein eigenständiges Leben führen darf und seine Mutter ersticht, um auszubrechen: Die überwiegende Zahl der Mordfälle in Österreich spielt sich mittlerweile in der eigenen Familie ab. Die Ermittler brauchen in den meisten Fällen nicht lange nach den Tätern zu suchen.

Der Mann und Sohn der der Mutter, Ehefrau dafür die Schuld gibt und sie bestrafen will.

Die bekannte Gerichtspsychiaterin Sigrun Roßmanith beobachtet diese Entwicklung besorgt. Als Psychiaterin und Therapeutin kennt sie die Gründe für die immer häufiger ausufernde Gewalt im Familienkreis: „Es ist ein Ausdruck mangelnder Konfliktfähigkeit. Man hat in unserer Gesellschaft das konstruktive Streiten verlernt. Daher kommt es zu Gewaltausbrüchen“, erklärt die Sachverständige, die von Berufs wegen den Geisteszustand von Mördern und anderen Kriminellen beurteilt.

Das ganze Interview hier:

 

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