Afrika baut mit der Hilfe von China 40 Atomkraftwerke

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Gestern Weltspiegel ARD zeigte die Fortschritte.

Begründung: Afrika will ein Mittelständischer Industriebetrieb werden, es geht nur mit Strom. Die Menschen wollen TV sehen, Licht haben und vieles mehr. Sie sollen damit abgehalten werden nach Europa zu flüchten, wenn in ihrem Land genügend Strom ist, ist dort auch genügend Arbeit.

Atomkraftwerke mit Hilfe von China.
Atomic Africa
Die atomaren Pläne afrikanischer Regierungen
40 Kernkraftwerke für Afrika? Während die Atomkraft in Deutschland ein Auslaufmodell ist, begeistert sie die Regierungen Afrikas. Doch ist ein Atomkraftwerk im Niger, dem Land der Tuareg in dem auch Ableger von Al Kaida aktiv sind, sicher? Und warum beutet Europa wie zu Kolonialzeiten Afrikas Uran aus?

Afrika will weg vom 3 Welt Land, hin zum Industrie Land.

„We want power, no arms“ („Strom statt Waffen“) skandieren viele Menschen in den Städten Afrikas. Doch sie bekommen weiterhin Waffen, auch um den Einfluss der europäischen Staaten, allen voran Frankreich zu sichern. Frankreich bezieht den Hauptteil seines Urans aus Afrika, und Uran ist für die auf Kernspaltung ausgerichtete Stromgewinnung in Frankreich extrem wichtig. Das Engagement der Pariser Regierungen in Nordafrika und Mali gilt nicht zuletzt der Sicherung der Uranversorgung. Mail, in dem Frankreich mit 3.500 Soldaten kämpft, grenzt an den Niger, wo das Französische Unternehmen Areva eines der größten Uranvorkommen ausbeutet. Auch im Niger und anderen Stützpunkten in Westafrika sind schätzungsweise noch einmal 1.100 französische Soldaten stationiert.

Die Kraftwerke müssen danach beschützt werden, es werden Angriffe von Terroristen befürchtet.

Aktuell unterzeichnete der Sudan mit China einen Vertrag zum Bau eines Kernkraftwerks mit 2 Blöcken, 8 weitere sind avisiert. Nigeria will mit Russland 4 AKW´s, Ägypten ebenfalls mit Russland erst einmal eines, Kenia eines mit China und Südafrika mindestens 6 Reaktoren bauen, wobei hier der Partner noch offen ist. Über die Sicherheit in einem Kontinent, in dem es seit Jahrzehnten „brodelt“, in dem Ländergrenzen zwischen Ländern, die so von den Einwohnern nie geplant waren bestehen zu reden, erübrigt sich. Die Frage der Entsorgung des Atommülls scheint China schon geklärt zu haben, es „verbuddelte“ in den letzten Jahren eigenen Atommüll in der Wüste des Sudans, anlässlich der Errichtung des Merowe Staudamms. Ob, von wem und in welchem Umfang mit einer anschließenden Plutoniumwirtschaft – für nukleare Bewaffnung – zu rechnen ist, kann niemand sagen. Ob die Bevölkerung überhaupt eine nukleare Zukunft wünscht, ist ohnehin von niemandem erfragt worden. Da keines der betroffenen Länder eigene Mittel zum Bau der Anlagen – Kostenpunkt jeweils um 25 Milliarden Euro, ohne Wiederaufbereitung und Lagerung des Mülls – die nötigen Mittel hat, werden von den Betreiberstaaten großzügig Kredite gewährt, die sich zu den Schulden, die die Länder ohnehin nie zurückzahlen können, aufaddieren. Die betreffenden Atomkonzerne – unter ihnen Siemens, Westinghouse oder Areva France – jedenfalls können aufatmen, nach dem drohenden Auftragsrückgang nach Fokushima. Geld strahlt nun einmal nicht und die Milliarden an „Schmiergeld“, die in die Taschen afrikanischer Despoten fließen, eben auch nicht.

Quelle: Atomkraft für Afrika

 

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