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Am Ende gewinnt immer der Kasperl

Prognose: So endet die längste BP-Wahl aller Zeiten ...

Kasperltheater BP Wahl 2016 Kasperltheater BP Wahl 2016 | Mon: ZIB / Foto © mainblick, W.Zajc
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Der Satz Richard Lugners war genial: Denn die Geschichte zeigte uns schon oft wie die lächerlichsten Figuren an die Macht kamen. Doch angesichts mancher Horror-Clowns in der Politik blieb einem auch schon das Lachen irgendwo stecken.

Man muss zur Verifizierung dieser These gar nicht mal weit ausholen, man denke nur an Sternenkrieger Ronald Reagan, an die beiden Bush Krieger oder an den neuen US-Präsidenten, den Polit-Kasperl Trump mit seinem losen Mundwerk. Wer in Geschichte aufgepasst hat, findet noch andere Machthaber mit ähnlichen Charakter.

„Seid ihr alle da?“

Auch der längste Wahlkrampf in Österreich ist ein Kasperltheater – mit allen Charakteren der beliebten Puppenbühne und mit jenen die an den Fäden ziehen. Auch hier gibt es Zauberer welche Arbeitslosenquoten bereinigen und Schuldenstände wegzaubern, es gibt scharfzüngige Krokodile, welche gerne bissige Statements absondern, usw.
Leider ist diese Persiflage eines Kasperltheaters nicht so jugendfrei wie das Original. Dieser einjährige Wahlkampf brachte ja Worthülsen hervor, die ich hier nicht auch noch verbreiten will.

Richard Lugner ließ den selbstironischen Titelsatz zwar auf sich geprägt ab, aber es ist doch egal wer gewinnt: Es ist und wird lustig bis lachhaft. Blamiert haben wir uns ja schon damit, so ein Kasperltheater müssen uns die anderen Länder mal nachmachen.

Von Medien zelebriert und von „Experten“ ANALysiert

Unglaublich war/ist auch die Medienarbeit dieser Monate, denn man kann die beiden schon nicht mehr sehen, aber man zelebriert einen Almauftrieb nach dem anderen und lässt sie sich duellieren. Tausendmal peinlich berührt und nix passiert, tausende Male die gleichen Wortgefechte.

Jeder Furz der Kandidaten ist eine „Breaking News“ Schlagzeile und wird bis zum finstersten Teil der selbigen ANALysiert. Dann diese unsäglichen Umfragen, die eh nie stimmen, nicht nur weil es sich die da oben ohnehin richten wie sie es brauchen.

Wetten das Hofer gewinnt?

Eine aktuelle und repräsentative Umfrage, die ServusTV in Auftrag gegeben hat, ergibt: 45,4 Prozent sagen Hofer, 32 Prozent Van der Bellen.

Wettquoten klar für Hofer: Die Quoten zeigen eine klare Favoritenrolle für Norbert Hofer, er liegt bei der Siegwahrscheinlichkeit rund 24% vor Alexander van der Bellen. Für einen Wahlsieg von Hofer bekommen Interwetten-Kunden aktuell für 1 Euro 1,50 Euro retour. Bei van der Bellen gibt es 2,50 Euro Gewinn zurück.
Das wäre direkt ein leicht verdientes Weihnachtsgeld, denn eigentlich ist der Ausgang der Wahl klar. Doch egal wer gewinnt, der selbige muss nicht wirklich Präsident werden.

Sah man ja an eingangs erwähnten Polit-Kasperl Trump. Auch er unterlag Clinton, doch gewisse Leute hievten ihren Mann an die Spitze. Man sah es an Zombiepräsident Georg Bush, der verblichenen Amerikanern und Haustieren den Sieg verdankte.

Machtübernahme in Absurdistan

Ein großer Unterschied zwischen uns und den oben genannten pol. Systemen ist aber der:

Hier, in Absurdistan ist es fast egal wer gewinnt – denn die derzeitige Medien-Penetranz der beiden Kandidaten schlägt einige Zeit nach der Wahl in völliges Desinteresse um. Dh. egal wem man wie an der Spitze des Staates montiert, man wird nur selten mehr davon hören. Außer ev. Hofer, er würde an den Fäden eines HC. Strache weit mehr aus dem verstaubten Amt machen. „Man wird sich wundern, was geht …

Wird es aber VdB. so gerät alles in die gleiche Senke der Vergessenheit (passt) wie bei ex. BP Fischer und den anderen Marionetten. Denn die wahre Macht halten andere in ihren Puppenspieler-Händen: Die Global-Player aus Industrie und Handel, die terroristischen Religionsfantiker. Auf lokalen Terrain sagen die höherrangigen Beamten, der Kammernstaat und (ang. Non-Profit)-Organsiationen wo es lang geht.

Stell dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin

Aber auch an diesen Wahlsonntag werden die Menschen wieder brav zu den Urnen pilgern und unnötig Kugelschreiber-Tinte verbrauchen. Denn es gibt noch immer welche, die an die Demokratie glauben. Unbeschadet aller Skandale, welche auch den einfachsten Leuten zeigen müssten, wie sehr die Puppenspieler manipulieren, werden sie ihr Kreuzerl setzen.


Ich schrieb hier meine (zu dem Thema eh selten gesagte) Meinung, aber ich gehe nicht zum X-ten Mal ein X setzen: Denn die Marionetten da oben machen uns ja ohnehin ein X für ein U vor und tun wie immer was die grauen Eminenzen hinter der Bühne befehlen.

Sie, liebe WählerInnen werden es alle (ein)sehen oder auch nicht, denn was wenn die Gedächnisleistung eines der Kandidaten ansteckend ist?
Dann wissen sie auch bald nicht mehr warum sie wo was unterschreiben haben, wie es damals wirklich war oder warum sie mit der Hundeleine alleine spazieren gingen …

Sollten Sie zu den wenigen Menschen mit eigener Meinung gehören, so sagen Sie uns diese, schreiben sie an:
ZIB, 4711 Absurdistan, Hinterholz 007 – KENNWORT „Kasperlpost“

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