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AMS-Kompetenzcheck für Asylberechtigte ist alarmierend!

"Kosten für Integrationsmaßnahmen werden ausufern"

Die Details des "Kompetenzchecks" zeigen alarmierende Fakten auf Foto: Pixabay Die Details des "Kompetenzchecks" zeigen alarmierende Fakten auf

Mittels einer parlamentarischen Anfrage will der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer die genaueren Details rund um den vom AMS durchgeführten Kompetenzcheck in Bezug auf das Bundesland Kärnten erfahren.

Der kürzlich durchgeführte Kompetenzcheck von Asylberechtigten hat einige alarmierende Fakten zu Tage gefördert. So sind laut dem Kompetenzcheck u.a. Teilnehmer aus Afghanistan am schlechtesten qualifiziert. Von den befragten Afghanen haben nur 26 Prozent eine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung, 25 Prozent haben die Pflichtschule absolviert, 20 Prozent haben die Grundschule besucht und 30 Prozent haben keine formale Schulbildung„, hielt Mölzer fest.

In Anbetracht dessen, dass laut der aktuellsten Asylstatistik des BMI, die im Jahr 2015 die Kalendermonate Jänner bis einschließlich November umfasst, ist eine Kehrtwende der aktuellen Flüchtlingspolitik zu vollziehen, denn die zweitgrößte Gruppe, welche im besagten Zeitraum einen Asylantrag gestellt hat, sind 22.165 Antragssteller aus Afghanistan“, stellte Mölzer weiters fest und schloß daraus, dass die Kosten für entsprechende Integrationsmaßnahmen durch den AMS ausufern werden.

Ein weiterer Aspekt sei, dass 2016 die Zahl der Asylberechtigten, die auf den österreichischen Arbeitsmarkt drängen, laut Sozialministerium auf 30.000 Neuzugänge steigen solle. Ende Dezember 2015 waren 21.154 arbeitslose oder in Schulung befindliche Asylberechtigte beim AMS vorgemerkt, so Mölzer. „Die aktuellen Arbeitslosenzahlen, welche seit Bestehen der 2. Republik die höchsten sind, müssten jeden Realisten zu einer Wende in der Asylpolitik bewegen. Wenn Österreicher keine Arbeit finden, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch ein Großteil der Asylberechtigten keine Arbeit finden wird und dadurch unser ohnehin strapaziertes Sozialsystem einer zusätzlichen Belastungsprobe unterzogen wird, deren Ausgang ungewiss ist“, betonte Mölzer.

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