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Arnold Schwarzenegger in „Maggie“

Samstag, 29. Juli, ab 22:50 Uhr auf ServusTV

Maggie Der Farmer Wade Vogel (Schwarzenegger) erfährt, dass auch seine Tochter Maggie (Abigail Breslin) infiziert ist. | © Splendid / Foto: Tracy Bennett / Quelle: ServusTV

Zum 70er von Arnold Schwarzenegger gibt´s viele Filme, wir stellen einen vor, der etwas vom üblichen Genre abweicht. Der ohne überschwere Kriegsgeräte und Roboter auskommt – aber vielleicht Arnie´s stärkste Rolle ever ist …

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Arnold Schwarzenegger als Farmer ‚Wade Vogel‘ | © Splendid / Foto: Tracy Bennett / Quelle: ServusTV

Am 70er des berühmtesten Österreichers kann man nicht vorbei, jeder Sender, jedes Medium feiert unsere steirische Eiche. Der steile Weg vom Tal aus Thal in der Steiermark auf den Olymp des Bodybuilding, des Films und der Politik ist bekannt, daher muss man das nicht hier wiederholen.

Der Autor dieser Zeilen ist kein Fan der meisten Film-Genres, welche Schwarzenegger berühmt machten, und noch weniger von dessen politischen „Äktschn“ begeistert gewesen. Auch die menschlichen Schwächen des stärksten Mimen Hollywoods sind kein Vorbild.

Aber gerade „Maggie„, Arnie´s vorletztes Werk aus 2015, könnte seine beste Rolle sein. Bin gespannt, hab den Film zuvor nie gesehen, ging ja in all dem Terminator Getöse unter. (nichts gegen DEN wahren „Terminator (2)„, starker Film (auch wegen der beste Schauspielerin aller Zeiten, LINDA HAMILTON))

Doch wie gut Arnold Schwarzenegger wirklich spielte, zeigte sich in den weniger gewalttätigen Blockbustern, etwa in den Humor Filmen wie „Twins“ oder „Kindergarten Cop„.

Mein bisheriger Favoriten Film von ihm war und ist aber „Last Action Hero„. Denn der Film aus 1993 ist nicht nur eine tolle Hommage an die alten Actionfilme – sondern er lebt von der Selbstironie des Hero´s. Von der Unverwundbarkeit des Helden in der Filmwelt und den wahren Helden der Realität.

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Abigail Breslin als ‚Maggie Vogel‘ | © Splendid / Foto: Tracy Bennett / Quelle: ServusTV

Samstag, 29. Juli, ab 22:50 Uhr auf ServusTV

In den Vereinigten Staaten herrschen Angst und Schrecken. Millionen US-Amerikaner sind von einer furchtbaren Epidemie betroffen. Die Krankheit verwandelt ihre Opfer in emotionslose, Menschen fressende Zombies. Der Farmer Wade Vogel (Arnold Schwarzenegger) erfährt, dass auch seine Tochter Maggie (Abigail Breslin) infiziert ist.

Wade kann nach Aussage der Ärzte noch acht Wochen mit dem Teenager verbringen, bevor Maggie zu den anderen „lebenden Toten“ in Quarantäne gesteckt werden muss. Er will diesen Zeitraum für seine Tochter so angenehm wie möglich gestalten und bringt sie nach Hause zu seiner Familie.

Aber durch Maggies voranschreitende Krankheit fühlen sich sowohl Wades neue Frau Caroline als auch die Nachbarschaft bedroht. Einzig mit dem ebenfalls infizierten Trent gelingt es Maggie, eine engere Beziehung aufzubauen. Als Trent ihr von dem grausamen Schicksal der inhaftierten Menschen erzählt, spielt Maggie mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen. Doch dazu braucht sie die Unterstützung ihres Vaters.

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Der Farmer Wade Vogel (Schwarzenegger) erfährt, dass auch seine Tochter Maggie (Abigail Breslin) infiziert ist. | © Splendid / Foto: Tracy Bennett / Quelle: ServusTV

Erstaunlich einfühlsam erzählt US-Regisseur Henry Hobson in „Maggie“ von einer Vater-Tochter-Beziehung, die extremen Herausforderungen ausgesetzt ist. Durch die komplexe Zeichnung seiner Hauptfiguren wird der Horroraspekt wesentlich in den Hintergrund gedrängt.

So bildet die Zombie-Krankheit letztlich nur den Rahmen für ein bewegendes Familiendrama. Der ehemalige Werbefilmer Hobson konnte für sein Debüt Arnold Schwarzenegger als männlichen Protagonisten gewinnen.

Der Hollywood-Superstar verkörpert bravourös den mürrischen, aber überaus fürsorglichen Farmer Wade Vogel. Seine Tochter Maggie wird von Abigail Breslin („The Call“, „Ender’s Game“, Die Insel der Abenteuer) dargestellt.

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