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Aufklärung über aktuelle Lebenssituation muslimischer Frauen

FPÖ-Schimanek fordert Aufklärung über aktuelle Lebenssituation muslimischer Frauen

Schimanek brachte im Nationalrat einen Entschließungsantrag ein, der eine wissenschaftliche Studie über die derzeitige Lebenssituation muslimischer Frauen in Österreich einfordert.

„Die Aussagen des islamischen Religionslehrers Murat Baser, der unter anderem behauptete, dass Frauen physisch und psychisch schwach seien und deshalb Gott die Verantwortung den Männern übertragen habe, wie auch der Beginn der Aktion ’16 Tage gegen Gewalt an Frauen‘ waren für mich zwei von vielen Gründen, um eine Studie einzufordern, die die tatsächliche Lebenssituation muslimischer Frauen in Österreich durchleuchten soll“, erklärte heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek, die gestern im Nationalrat einen entsprechenden Entschließungsantrag einbrachte.

„Vor allem Basers Aussagen lassen die Vermutung zu, dass muslimischen Frauen in Österreich wider unsere Wertegemeinschaft nach wie vor nicht gleichberechtigt behandelt werden. So ist es Tatsache, dass es eine muslimische Parallelgesellschaft gibt, in der klammheimlich unter anderem Zwangsverehelichungen wie auch Gewalt im Namen der Ehre an der Tagesordnung stehen. Mit meiner Initiative gebe ich nun auch den rot-grünen wie auch schwarzen Frauenrechtlerinnen die Möglichkeit, Farbe zu bekennen. Denn es müsste auch in ihrem Interesse sein, Licht ins Dunkel zu bringen“, so die freiheitliche Frauensprecherin, die sich in diesem Zusammenhang auch fragte, warum sich die ÖVP-Frauen erst jetzt, nach den diskriminierenden Aussagen von Murat Baser, aufregen. „Ich frage mich, ob die Frauenrechtlerinnen der ÖVP bisher auf ihren Ohren gesessen sind oder in ihrer unbegrenzten Naivität doch tatsächlich geglaubt haben, dass der Islam Gleichberechtigung predigt“, zeigte sich Schimanek vom plötzlichen Aufschrei der ÖVP-Frauen überrascht.

„Fakt war und ist, bei aller Wertschätzung für andere Religionsgemeinschaften, dass die islamische Werteordnung die westlichen Idealvorstellungen eines gleichberechtigten Gesellschaftssystems immer schon abgelehnt hat und dies auch gegenwärtig noch tut. Das war immer schon bekannt, bei aller Schönfärberei diverser rot-grüner Feministinnen. Auch diesen müsste nun nach den Koraninterpretationen des Herrn Baser bewusst geworden sein, dass sich der Islam keiner anderen Wertegemeinschaft unterordnen wird und – wenn notwendig, ob Gesetze oder nicht – wird in einer Parallelgesellschaft der Glauben nach seinen Richtlinien weiterhin gelebt werden. Auch mitfühlende Integrationsparolen oder eine Wertefibel à la Integrationsminister Sebastian Kurz werden daran nichts ändern“, zeigte sich Schimanek überzeugt.

Die FPÖ-Frauensprecherin zeigte sich auch über die plötzliche Zurückhaltung der ansonsten nicht gerade zimperlich auftretenden rot-grünen Feministinnenfraktion verwundert: „Wo bleibt deren Aufschrei?“ Schimanek verwies in diesem Zusammenhang auf Alice Schwarzer, die Ikone des Feminismus, die auf ihrer Website schon vor Monaten ihr Unbehagen gegenüber der offensiven islamischen antifeministischen Agitation kundgetan und vor der schleichenden Aushöhlung der hart erkämpften Frauenrechte gewarnt habe.

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