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Auswirkungen Mindestsicherungsgesetz:

Ben_Kerckx / Pixabay
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Armutskonferenz zeigt Auswirkungen der Kürzungen auf: Frauen in Notwohnungen jegliche Chance auf Neuanfang genommen

„Frauen, die Notwohnungen in Anspruch nehmen, werden jegliche Chancen genommen, sobald sie einziehen – die Kürzungen schlagen hier voll durch.“, zeigt die Armutskonferenz Auswirkungen der Einschnitte in Niederösterreich auf. „Die Absicht, dass Frauen im Krisenwohnraum ihr Leben ordnen und ihre Finanzen in Ordnung bringen und nach einer Auszeit ihr Leben in einer eigenen Wohnung neu starten, wird durch diese Kürzungsdeckelung torpediert“, so das Netzwerk, dessen Mitglieder 500.000 Menschen im Jahr betreuen, begleiten und unterstützen.

Die Frauen, die hier wohnen sind einander fremd und befinden sich nur zufällig zur selben Zeit am selben Ort. Die Frauen wohnen nicht gänzlich freiwillig hier, sondern sind durch bestimmte Problemlagen dazu gezwungen. Die Frauen bilden keine Gemeinschaft im Sinn einer Familien- oder Beziehungssituation. Die Frauen sind keine Mieterinnen und alles was sie benutzen gehört ihnen nicht, sie zahlen für die Benutzung dieser Dinge einen finanziellen Beitrag, der in der Höhe  einer Miete nicht nahe kommt.

„Statt Menschen zu AlmosenempfängerInnen zu machen, gehört das Mindestsicherungsgesetz geändert, damit es Armut bekämpft und nicht Armutsbetroffene noch ärmer macht“, so die Armutskonferenz abschließend

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