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Bär im Waldviertel gestorben

Bergadder / Pixabay

Schon einmal eine  Bären Geschichte

Alt, aber zuletzt doch noch glücklich. Im Bärenwald Arbesbach (Bezirk Zwettl) hat die ehemalige Zirkusbärin Lara ihren Lebensabend verbracht, jetzt wurde sie im Alter von 35 Jahren eingeschläfert. Das Tier hatte zuletzt große Schmerzen.

Die älteste Bärin des Waldviertler Bärenschutzzentrums in Arbesbach ist tot. „Lara“ musste am 9. November im Alter von 35 Jahren eingeschläfert werden, teilte „Vier Pfoten“ am Montag mit. 20 Jahre hatte das laut Aussendung „schöne, dunkle und friedfertige“ Tier bei einem Zirkus in Deutschland verbracht, eingesperrt in einem zwölf Quadratmeter großen Wagen.

In Arbesbach erstmals Waldboden gespürt

2001 wurde sie von der Tierschutzorganisation nach Österreich ins Bärenzentrum gebracht und konnte dort erstmals Waldboden unter ihren Füßen spüren. Das Team des Bärenschutzzentrums erinnert sich besonders an jenen Moment, als die Bärin in ihrem Gehege den Teich entdeckte. Sigrid Zederbauer, Leiterin des Bärenschutzzentrums: „Sie liebte es zu baden, und bis zuletzt wurde sie im Wasser jedes Mal wieder richtig jung und platschte übermütig um sich.“

Die alte Bärendame wurde schon seit längerem medikamentös behandelt, damit sie aufgrund ihrer arthritischen Gelenke keine Schmerzen leiden musste. Zuletzt konnte sie aber gar nicht mehr aufstehen, weshalb sich das Team gemeinsam mit dem Tierarzt entschloss, die Bärin in ihrer vertrauten Höhle einschläfern zu lassen.

Im Bärenwald leben acht Bären. Derzeit ist der Bärenwald aufgrund der Winterruhe der Tiere für Besucher geschlossen, in der warmen Jahreszeit sind die Schützlinge täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu beobachten.