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Christian Kerns erste 100 Tage Amtszeit von Flüchtlingsdebatte geprägt

Am 1. Juli 2016 gab Bundeskanzler Christian Kern ein Pressestatement zum Spruch des Österreichischen Verfassungsgerichtshof zur Bundespräsidentenwahl ab. | Foto: BKA/Christopher Dunker

Bundespräsidentenwahl, Grundsatzprogramm oder Türkei waren weitere Top-Themen -Medienresonanzanalyse von APA-DeFacto

Die Asyl- und Integrationsdebatte hat Christian Kerns erste 100 Tage als Bundeskanzler dominiert. Zweitwichtigstes Thema war in dieser Zeit die Bundespräsidentenwahl samt der vom Verfassungsgerichtshof angeordneten Wiederholung. Das geht aus einer aktuellen Themenanalyse von APA-DeFacto hervor. Der am 17. Mai 2016 angelobte frühere ÖBB-Chef Kern ist morgen, Donnerstag, exakt 100 Tage im Amt.

Neben Flüchtlingsdiskussion und Bundespräsidentenwahl prägten auch zwei außenpolitische Themen Kerns erste 100 Tage: Zuerst die Briten, die mehrheitlich für einen Austritt aus der EU stimmten, danach die diplomatischen Verstimmungen mit der Türkei nach dem Putschversuch.

Unter Kerns Top-10-Themen sind auch drei von ihm selbst gesetzte Schwerpunkte. Dies sind einerseits sein bei Amtsantritt präsentiertes Grundsatzprogramm, Stichwort „New Deal“, andererseits mit der Wertschöpfungsabgabe und der Start-up-Förderung auch zwei wirtschaftspolitische Themen.

Kerns anfänglicher Medienhype mit fast 900 Beiträgen in seiner ersten Woche als Kanzler ist mittlerweile – nach 14 Wochen – weitgehend abgeebbt. In den vergangenen Wochen wurde er in wöchentlich rund 300 Zeitungsberichten namentlich erwähnt. Kern liegt damit noch immer deutlich vor den anderen zuletzt am stärksten präsenten Politikern wie Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Außenminister Sebastian Kurz

APA-DeFacto, die Medienbeobachtungstochter der APA – Austria Presse Agentur, wertete insgesamt 5.960 Beiträge in österreichischen Tageszeitungen sowie in Radio- und Fernsehnachrichten aus, in denen Christian Kern vorkam und ordnete diese Medieninhalte einzelnen Themenblöcken zu.

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