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Das Ausgabenproblem von Tassilo Wallentin

Lieber Tassilo, ich möchte Dir hier mit einem offenen Brief antworten. Zuerst danke für den wirklich bunten Artikel in der Krone Bunt und deiner Darstellung des Problems sie trifft wieder auf den Punkt.

Doch vielleicht hast du dir auch die letzte Vera Russwurm Sendung über den Richard Lugner angesehen. Da meinte der Richard: „Wenn meine Erben 25% Erbschaftssteuer zahlen müssten könnten sie die LUGNER CITY nicht mehr erhalten“!

Da ist mir ein bisschen anders geworden, Lugner erzählte aus seiner Kindheit, 1942 seinen Vater hat er da ein letztes Mal gesehen, da war Richard 10 Jahre jung. Sein Vater war Rechtsanwalt, doch der Krieg machte ihm zum Soldaten und er kam wie viele nicht mehr zurück. Der Bub wuchs in „ärmlichen“ Verhältnissen auf bei der Tante. Danach Matura und Baumeister. Hut ab, er arbeitete Tag und Nacht damit es was wird mit dem Reichtum. Insgesamt hat er jetzt 5 Kinder. Zwei junge Männer, die Jacki, eine in Amerika die ebenfalls Rechtsanwältin ist und seine 6 jähre Stieftochter. Lugner ist mittlerweile 82 Jahre. Und hat über 60 Millionen Schulden.

Schulden und Reichtum, wie passt das zusammen?

Nun viele Betriebe sind auf Schulden aufgebaut, kämpfen neben der Steuerlast mit den Rückzahlungen, müssen aber auch noch die Mitarbeiter bezahlen und die Fixkosten die Monat für Monat entstehen. Viele wandern bereits ab wegen der zu hohen Steuerlast und den Energiekosten, siehe (Schiefergas) in Amerika viel billiger als hier.

Wir hatten einen Finanzminister der zugab sich in Punkto Steuern selbst nicht auszukennen? Der auf seinen eigenen Steuerberater verwies.

Und wie du jetzt so treffend schreibst lieber Tassilo tauchen immer wieder versteckte Staatschulden wie von Geisterhand auf. Das frisst Österreich zusätzlich auf. Die Geldgeschenke und Haftungen in Milliarden Höhe tragen zusätzlich zum Untergang Österreichs bei.

Doch was mich wirklich schockiert ist: Ein Firma LUGNER müsste Konkurs anmelden, müssten die Erben Erbschaftssteuer zahlen?