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Das Hocheck Schutzhaus ist wieder offen!

Die Betreiberfamilie Linde und das Hocheck-Schutzhaus | © zib

Auf der Website des Hocheck Schutzhauses wird auch dessen Geschichte, zumindest bis in die 80er Jahre erzählt. Diese Zeiten haben wir ja nicht zur Gänze erlebt, auch wenn man noch den Schilift in Betrieb sehen durfte. So kennt man als Wahl-Further nur ein paar der Pächter: die Ära Karlhofer, dann die etwas kürzeren Pachtzeiten zB. von Fr. Merkinger, Hr. Leitner, sowie die mit Abstand kürzeste „Pacht“ einer Dame aus dem Burgenland – wo es erst gar nicht zur Eröffnung kam.

Die Familie mit der besten Köchin der Welt

Die Pächter-Familie Linde: vlnr.: Kati (die beste Köchin der Welt), Jens, Hajnalka, Kevin und Jakob | © zib

Die Pächter-Familie Linde: vlnr.: Kati (die beste Köchin der Welt), Jens, Hajnalka, Kevin und Jakob | © zib

Nun ist neues Leben ins Schutzhaus eingekehrt und es ist eine faszinierende Familienkonstellation mit zt. ungarischer Herkunft und aus Deutschland, welche ab nun das beliebte Ausflugsziel bewirtschaften:

Die Chefin, Fr. Hajnalka Linde-Novak, ihr Mann Jens und Sohn Kevin bilden das Kernteam, wobei es ohne die „beste Köchin der Welt“, einfach nur „Kati“ genannt nicht geht. Denn wer würde die besten Gerichte ungarischer Küche her zaubern?
Fr. Linde betont: „wir bieten natürlich nicht nur ungarische Spezialitäten, sondern auch viele Speisen der hier etablierten Küche„. So wird eben auch an der Speisekarte gearbeitet – die wir hier natürlich auch veröffentlichen werden.

Und da wäre noch der fleissige Jakob, der junge Mann der mit Beserl und Schauferl den Eingangsbereich sauber hielt!

Wo ist nun die Verbindung zu den Bergen, zu Furth, zum Hocheck?

Wie man so hört, ist Chef Jens seit jeher ein begeisterter Wanderer und Bergfreund, kein Gipfel wurde ausgelassen. So entstand auch mal der Wunsch, ev. eines Tages eine Schutzhütte oä. zu betreiben. Nun wollte es der Zufall, oder wer weiß welche anderen Gegebenheiten, dass ausgerechnet das Hocheck ohne eine bewirtschaftete Hütte war.
Da griff die Familie zu und schon Ende 2015 konnte der ÖTK (Österreichischer Touristenklub) diese Botschaft zumindest einmal andeuten.

Die Eröffnung: Full House am Hocheck!

Hocheck Schutzhaus 2016 | © zib

Hocheck Schutzhaus 2016 | © zib

Heute, am 2. April 2016 fand also die feierliche Eröffnung statt und es kamen wirklich viele, selbst Stunden später war die Gaststube komplett voll und das Team hatte samt aller Verstärkung alle Hände voll zu tun. So konnte Sohn Kevin seine Freunde gewinnen denn selbst der erfahrene Kellner hätte das nicht allein geschafft.

Man traf die örtliche Prominenz, zB. unseren ehem. Bgm. Franz Seewald, Anton Nagl, Bruder Josef Failer, Altenmarkts Bgm. und Landtagsabgeordneten Josef Balber uvam.
Letzterer zeigte sich überaus erfreut von der Wieder-Eröffnung: „Wir können in unserer Gegen nur auf diesen sanften Tourismus setzen, egal ob Altenmarkt oder Furth, wir haben so viele schöne Plätze – aber die müssen gehegt, gepflegt und bewirtschaftet werden„.

Wegen des enormen Gäste Ansturms konnten wir die fleissigen Leute nicht zu lange aufhalten, so machte man ein Foto und ging mit dem guten Gefühl, dass jetzt das Schutzhaus in besten Händen ist!

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