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Das Mur Kraftwerk wird gebaut

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Rettet die Mur!Das kommt zu spät, die ÖVP gewann mit über 37% die Wahlen.Nagl: „Das Mur Kraftwerk wird gebaut“!

Nach dem nun alles abgeholzt ist, treten einige Demonstranten auf dem Plan. Setzen Protest Zeichen und wollen verhindern, was nicht mehr zu verhindern ist.

Tausende Bäume entlang der Mur müssen Staubereich weichen.

Mehrere Dutzend Demonstranten waren zur Protest-Kundgebung Mittwochnachmittag gegen die Rodung der Mur-Auen zum Puchsteg in Graz gekommen. Die Demonstranten stoppten die Rodungsarbeiten – die Mur-Au ist damit besetzt. Die Au-Besetzer wollen in Zelten die Nacht über bleiben und ihren Protest am Donnerstag fortsetzen.

Die scheidende Grüne Stadträtin Lisa Rücker ist fassungslos, beinahe sprachlos: „Das ist ein extrem brutaler Akt“, verurteilte sie die Baumfällungen. Und Kraftwerks-Befürworter Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) sei auch noch mit Stimmenzuwachs bei der Wahl belohnt worden, schüttelte Rücker den Kopf. „Den Menschen ist gar nicht bewusst, was da passiert – diese Zerstörung. Viele lassen sich einlullen.“

Einlullen ist gut: Mehr als 37% haben die ÖVP gewählt und somit dieses Kraftwerk, Nagl hat ja immer gesagt, wenn er gewinnt kommt dieses Kraftwerk. Rund 2000 Arbeitsplätze wurden auch versprochen.

Die Leute wählen es schon selbst. Die ÖVP ist im Aufwind, wie nie. Sie sehen jetzt der Nationalratswahl gelassen entgegen.

Das umstrittene Murkraftwerk wird von der Energie Steiermark mit einer Beteiligung der Energie Graz gebaut. Weitere Investoren sollen in den kommenden Wochen fix in das Projekt einsteigen. Bis 2019 soll die Staustufe fertig sein und eine Leistung von 17 MW bringen. Umfassende Umwelt-Maßnahmen müssen getroffen werden, u.a. eine Neubepflanzung. Sie alle sind im Umweltverträglichkeitsbescheid festgeschrieben

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