News Ticker

Das subjektive Sicherheitsgefühl

Die Polizei ist trotz weniger Posten auch gleich da... Die Polizei ist trotz weniger Posten auch gleich da...

So Fälle wie der Banküberfall vom 18.12.2015 in Altenmarkt werfen immer wieder die Frage nach der Sicherheit auf. Die Bevölkerung ist der Meinung, dass seit den massiven Polizei-, bzw. Gendarmerie Postenschließungen weniger Sicherheit gegeben ist.
Früher gab´s din jedem Ort einen Posten und wenigstens ein Beamter versah dort seinen Dienst, also wenn was passiert konnte man die Leute schnell erreichen, entweder per direkten Anruf oder man läutete an der Tür. Die Wege zu den Einsatzorten waren kurz und den, meist in der Gegend wohnhaften Beamten bestens bekannt.

Heute ist oft nur die Bezirkszentrale besetzt, sogar Anrufe zu Posten in kleinen Städten werden weitergeleitet. Jetzt sagt man sich: „Na bis die jetzt da sind – der weil ist jeder über alle Berge!“ Man schimpft auf die  Innenministerin der man diese Einsparungen zu verdanken hat.
Grade jetzt, wo sich die Flüchtlingsproblematik so zuspitzt, grade da setzten sich die Polizisten in die Hauptstädte ab?

Die fliegende Streife ist auch ein Vorteil

Wir haben das mit einem Pressesprecher der Polizei näher erörtert und der ist da einer anderen Meinung. „Ja, zugegeben, früher hatten die Menschen das Gefühl von höherer Sicherheit – denn wie sie richtig sagen, in jeden Ort saß mindestens ein Beamter und das gab ihnen Sicherheit.
Aber: Sie vergessen dabei das eben jener eine Beamte oft nur für den Innendienst dort war, er musste dann auch erst die entfernteren Kollegen rufen!

Heute seien die Polizisten viel mehr unterwegs, die Fahrtenpläne sind so ausgearbeitet das diese so schnell als möglich an jeden nur denkbaren Einsatzort sind. So wäre die Sicherheit höher als vorher, immerhin ist man ja schon unterwegs. Denn die Beamten mussten vorher ja auch erst aus der Amtsstube zur Garage, das Auto starten und wegfahren.
Wer sich schon bewegt kann blitzschnell reagieren. Und die etwaig fehlende Ortskenntniss kann man ja mit Navis uä. wieder wettmachen.

Wenn Hausnummern noch „Hofnummern“ sind kanns Probleme geben

Doch der Sprecher bestätigt das es vor allem im ländlichen Raum zu längeren Fahrtzeiten kommen kann – was aber auch für die, oft auch nur mehr zentral stationierte Rettung gilt. Die Feuerwehr ist da anders aufgestellt, jeder noch so kleine Ort hat eine Freiwillige Feuerwehr.

Bez. Rettung erlebten wir das ja schon: Da taucht ein Wagen auf, Blaulicht usw. und die Fahrer suchen lange die Siedlungen ab bis sie was finden, fragen sich durch. Das kostet den Einsatzkräften Zeit, manchmal vielleicht zu viel Zeit.

Hier hat zB. ein Further Bürger einmal recht gute Hausnummern Pläne ausgearbeitet – quasi ein Navi auf Papier. Doch soweit man weiß wird dies viel zu wenig genützt.
Grade in unseren Gebieten, wo sich die Hausnummern nicht an den üblichen Regeln, am Straßenverlauf orientieren sondern noch von uralten Nummern der Bauernhöfe, wäre das ein sehr gutes Hilfsmittel – egal für welche Art von Einsatz…

Ähnliche Artikel