Der Spion aus dem Dorf

further rechenzentrum Spionagefoto vom Further Rechenzentrum / Quelle: Furth-Leaks | © Furth-Leaks/Mr.008 | 2016-09-05 09:08:06

Bei der Schlagzeile „Firma klagt Gemeinde auf 4 Millionen Euro“ in der KRONE vom 21.09 konnte einen schon der Schlag treffen. Welcher wahre Kern steckt dahinter?

„4 Mio Klage“

Sicher, wenn die dilettantische Website des Landwirtschaftsminister mal über 4. Mio. kostete – was wäre dann eine fast 20 Jahre „gewachsene“ Site manueller Codierung mit vielfachen Service-Umfang wert? Genau das fragten wir rein rhetorisch auch den Herrn Reporter.

Doch es entstand(*) Schaden, durch die Entfernung des urheberrechtlich geschützten Quellcodes ist das geistige Eigentum, bzw. dessen gespeicherte Version zunichte gemacht worden. Von den inaktiven Codes, insbesondere der neuen Version gar nicht zu reden.

„Rechtsstreit um Homepage eskaliert“

Die Sache musste lediglich dem obligaten Jahresbericht (zu einem indirekt damit zusammenhängenden, noch nicht völlig abgeschlossenen Fall) ans zuständige Gericht hinzugefügt werden.
Den Rechtsvertretern und anderen damit befassten Personen interessiert damals wie heute die Kausalität, welche zur Eskalation führt. Wie man (wieder) unbeteiligte Personen involviert und welche suggestive Kraft die dahinter steckenden Akteure entwickeln. Kurzum: es zeigt wie Streit entsteht, auch wenn man sich ruhig verhält.

Was die Fachleute daraus machen und uns raten, wird schon im Kürze geklärt. Denn für diese Berater ist „der Fall klar, die Rechtslage eindeutig„.

„Betreiber der Gemeindehomepage“

  • Wir waren, entgegen dem Artikel, nie die Betreiber von furth-triesting.gv.at sondern deren Betreuer.
  • Wobei auch das Plural deplatziert ist, denn jeder weiß, wer als Webmaster, Programmierer, Fotograf, Texter, Serveradmin usw. verantwortlich war.
  • Darüber hinaus fungierte man die meisten Jahre als Content-Lieferant „ohne den die Site weiß geblieben wäre“ (O-Ton von einem Gemeinderat).
  • Weiters sorgte ich/wir in unbezahlbar vielen Stunden für das Marketing, versuchte diese Site, den Ort, die Region in aller Welt bekannt zu machen. Was auch gelang, bis zur Antipode der Erde gibt es die Furth-Fans.
    Mein Archiv aus ca. 15.000 Bildern des Ortes in Pressequalität gab sehr oft Material für touristische Werbung in vielen Medien. (Bis man uns den Zugang zu diesen Blättern und Magazinen abstellen lies)
  • Diese Leistungen sind nur ein Auszug und die kleine Aufwandsentschädigung dafür war ebenfalls nur ein Bruchteil, zumindest der WKO Empfehlung für solche Dienste.
    Doch ich tat es gerne, immerhin fühlte man sich 10 Jahre recht wohl in der Wahlheimat, da zeigt man schon Engagement und lebte die Integration und Interaktion mit den Leuten hier.

„Unsere Homepage“ einfach gelöscht

Nun, wäre nur die „Homepage“ gelöscht(*) worden, wäre das kein großer Verlust. Aber eine Homepage ist nur die, meist dynamisch erzeugte Startseite einer Webpräsenz, sonst nichts. Doch vielmehr ist es nie „unsere“ gewesen, dies hat keiner je behauptet!
*) In diesem Punkt gab es mittlerweile eine gravierende Änderung der Lage, der Verbleib der Daten und Dateien ist geklärt.


Spionage und Lügenberichte

Spionage„: Das erste Wort des Bürgermeisters traf mich extrem hart. Denn wo, was, wie und wann soll man wen ausspioniert haben???
Und warum wurde man damit nie konfrontiert und wo sind die Beweise?

Lügenberichte„: Also das kennen wir ja, hier muss ich unseren Lesern nichts erklären, diese lesen ja ohnehin täglich mit. Und wer Lügen findet darf sie behalten oder uns dazu kontaktieren. Aber ich schreibe es weil die Further „nie hier mitlesen„, es also nicht wissen können das man sich so etwas nicht absichtlich leisten kann! (Nun wissen es alle die ja nie mitlesen)

Tyrannen muss man Einsperren!

Der Bgm. meint: „Die beiden müssen froh sein, dass man sie nicht einsperrt. Ich lasse nicht zu, dass unsere Bürger von diesen Leuten regelrecht tyrannisiert werden!

Man vergisst, dass auch wir (seit 1997) Bürger dieses Ortes sind. Bürger welche schon 2007, also 6 Jahre vor dem Start des besagten Blogs „Zeit im Blick“ ebenfalls schwerstem Mobbing ausgesetzt waren. Das war jedem egal und eines Tages wurde 2013 eben „zurückgeschrieben“. (s. „In eigener Sache“ vom Juni 2015) Was den bekannten Endpunkt im Jänner 2016 ergab.

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