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Die Grünen verlangen Aufklärung über Privatstiftung Pröll

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Erwin Pröll Privatstiftung: Helga Krismer will Aufklärung und Antworten aller Regierungsmitglieder.

Parlamentarische Anfrage der Grünen zur Stiftung im Jahr 2009 blieb unbeantwortet

„Meine parlamentarische Anfrage zur Erwin Pröll Privatstiftung aus dem Jahr 2009 hat Landeshauptmann Pröll elegant ignoriert. Aufgrund der aktuellen Coverstory der Wochenzeitung „Falter“ ist er den NiederösterreicherInnen aber doch eine Erklärung schuldig. Und wir sind sehr gespannt wie diese aussehen wird. Die bisherigen Ausflüchte des VPNÖ Pressedienstes, warum die Erwin Pröll Privatstiftung mit Steuergeld subventioniert wird, sind nicht ernst zu nehmen“, so Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag. Schon 2009 wollte Helga Krismer wissen, wen die 2007 gegründete Erwin Pröll Privatstiftung fördert. Wer zahlt ein und welche kulturelle Traditionen, welches harmonische Zusammenleben gemäß Stiftungszweck werden dadurch gepflegt?
Fragen, auf die es 2009 für Helga Krismer nur die – frei übersetzte -Antwort „das geht Krismer nichts an“ gab, weil die Erwin Pröll Privatstiftung keine Einrichtung der NÖ Landesverwaltung bzw. der Landesgesetzgebung sei.
Gemäß dem Artikel in der Wochenzeitung „Falter“ haben die Landesregierungsmitglieder von ÖVP, SPÖ und FPÖ (2008 bis 2013 saß Barbara Rosenkranz für die FPÖ in der Landesregierung) und das Team Stronach Zustiftungen in der Höhe von 150.000€ jährlich für die Privatstiftung immer gemeinsam beschlossen.
Helga Krismer bringt daher erneut eine parlamentarische Anfrage zum Thema ein – an alle NÖ Regierungsmitglieder: „Ich würde allen Parteien empfehlen, diese Anfrage gewissenhaft zu beantworten.“

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