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Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich

HebiPics / Pixabay
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„Es ist angerichtet für den Herbst – es wird ein heißer Tanz in Wien“

„Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“: Mit diesem Satz aus Max und Moritz“ kommentierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die gestrigen Landtagswahlergebnisse in der Steiermark und im Burgenland. „Dies soll nun nicht überheblich klingen, sondern soll die Freude über die gestrigen Wahlergebnisse der FPÖ in der Steiermark und im Burgenland zum Ausdruck bringen“, so Kickl weiter. Das hat einfach mit der Freude darüber zu tun, wie wir mit einem großen Optimismus in dieses Wahljahr hineingegangen sind und wir freuen uns nun darüber, dass unser Optimismus gerechtfertigt gewesen ist, so Kickl.

Weiters zeigte sich der FPÖ-Generalsekretär über das gelungene Zusammenspiel zwischen den wahlkämpfenden Landesparteien und der Bundespartei erfreut. „Die Wahlkämpfe der FPÖ waren wie aus einem Guss – bei SPÖ und ÖVP hingegen war das eher wie in einem Hühnerstall. Auch der Einsatz unseres Bundesparteiobmannes war ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die vorliegenden Wahlergebnisse“, erklärte Kickl. „Es ist nun für den kommenden Herbst angerichtet und daher ist für uns Optimismus und Zuversicht angesagt. Da liegt wirklich etwas in der Luft für den Herbst und unsere Aufgabe besteht nun darin, dasjenige, was nun möglich ist, zur Realität werden zu lassen“, merkte Kickl an, der bei den anderen Parteien das Gegenteil ortete. „Bei der Wiener SPÖ war die Wahlverlegung in den Herbst nicht wirklich ein genialer Schachzug. Das war eher ein Muffensausen des Wiener Bürgermeisters, der weiß, was auf ihn zukommen wird. Ich glaube auch nicht, dass die SPÖ ein inhaltliches Rezept gegen die FPÖ im Talon hat. Wenn man nämlich die beiden Wahlgänge im Burgenland und in der Steiermark genau analysiert, dann sieht man, dass die SPÖ zwei Varianten ausprobiert hat“, so Kickl. So habe Landeshauptmann Voves in der Steiermark einen Frontalangriff auf die FPÖ gestartet, im Burgenland hingegen habe Landeshauptmann Niessl den anderen Weg eingeschlagen und habe sich als freiheitlicher Abklatsch präsentiert, aber auch das habe nicht funktioniert. „Die SPÖ befindet sich in einem Dilemma und ich glaube auch nicht, dass es dieser Partei mit ihren

Beratern – allen voran mit Herrn Kalina – bis Herbst gelingen wird, dieses Dilemma aufzulösen. Da erwarte ich mir eher eine Wiederkehr der SPÖ-Sudelkampagne“, vermutete Kickl.

Erstaunt zeigte sich der FPÖ-Generalsekretär auch über die eine oder andere Analyse von SPÖ und ÖVP, aber auch vonseiten sogenannter politischer Experten, die meinten, die Wähler hätten sich gestern geirrt. „Nur weiter so mit derartigen Analysen. Das Asylthema ist sicher ein zentrales Wahlkampfthema, es ist aber nur ein klassisches Sinnbild für ein Versagen im Zusammenhang von Leadership- und Managementqualität“, sagte Kickl. „Auch die Oppositionsarbeit muss gelernt sein und daher bin ich nicht unerfreut darüber, dass die Grünen auf Landesebene immer mehr zu einer Art Bonsaipartei werden und auch die NEOS kochen nur mit Wasser und werden immer zu Frustros. Wenn überdies SPÖ und ÖVP so weiter agieren, dann bin ich für den politischen Herbst für die freiheitliche Partei sehr guter Dinge. Auf alle Fälle hat die rot-schwarze Regierung die Quittung für ihr multiples Versagen ausgestellt bekommen“, stellte Kickl fest.

„Auf alle Fälle ist es für den Herbst angerichtet – es wird somit ein heißer Tanz in Wien. Wir sind für diese Wahlauseinandersetzung auf jeden Fall bereit, um das rot-grüne Halli-Galli, das 365 Tage im Jahr im Wiener Rathaus vorherrscht, zu beenden, um endlich wieder eine Politik zu machen, die sich an die Interessen der normalen Bevölkerung orientiert. Weniger Schickeria mehr normale Politik, das ist, was die Bevölkerung erwartet. Es müssen wieder die Interessen der Mehrheit ins Zentrum gestellt werden“, betonte der FPÖ-Generalsekretär.

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