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Drehschluss für SOKO DONAU in Spielfilmlänge

Das Presseteam der Wiener Polizei unterstützte bei den Dreharbeiten des ersten "Soko Donau"-Spielfilms | ©: LPD Wien Das Presseteam der Wiener Polizei unterstützte bei den Dreharbeiten des ersten "Soko Donau"-Spielfilms | ©: LPD Wien

Der letzte SOKO DONAU Einsatz vom 1.12 – „Gewissenslos“, wo sich der 10-jährige „Zeuge“ als Mörder herausstellt ist ev. noch in Erinnerung: Das unschuldige Babyface spielte eiskalt mit den beiden erfahrenen Ermittlern und ließ sie schließlich ziemlich „baff“ zurück.

Jetzt weiß man auch warum die Storys echter wirken, warum das Milieu dahinter glaubhaft ist und wieso sich die Lösungen der Fälle weit ab von US-Serien mit lauter Superhirnen als Ermittler, abspielen: Denn das Team holt sich die Tipps wirklich von echten Polizisten.

Der erste Fall in Spielfilmlänge ist abgedreht

Der letzte Teil der Dreharbeiten für den ersten Fall der „Soko Donau“ in Spielfilmlänge fand am 7. Dezember 2015 in der Landespolizeidirektion Wien statt. Ende November wurde im Wiener Landeskriminalamt gefilmt.

In den Gängen des Landeskriminalamts im neunten Wiener Bezirk kommt es zu einer Verfolgungsjagd. Ein Straftäter ist auf der Flucht vor der Polizei. Mehrere Schüsse fallen. Es gibt mindestens einen Verletzten. Die Situation ist brenzlig.

Für eine Folge der elften Staffel der Fernsehserie „Soko Donau“ wurde der Schauplatz in das Landeskriminalamt und die Zentralstelle der Landespolizeidirektion Wien am Schottenring verlegt.

Echte Polizeiräume als Location

Die ORF-ZDF-koproduzierte Serie wird seit zehn Jahren ausgestrahlt. Aus diesem Anlass lösen die „Soko Donau“-Ermittler neben den üblichen 45-Minuten-Folgen ihren ersten Fall in Spielfilmlänge. Ebenfalls neu ist, dass in der Serie echte Polizeiräume zu sehen sind. Normalerweise wird in der DDSG-Schiffstation Wien-Praterkai gedreht. Hier werden Büro-, Labor-, Verhör- und Arresträume einer Polizeiinspektion nachgebildet.

Bei den Drehtagen in der echten Landespolizeidirektion war das Presseteam der Wiener Polizei mit am Ort des Geschehens. „Wir sind vor einigen Monaten von den Produzenten der Serie gefragt worden, ob und wo Dreharbeiten möglich sind. Wir haben dann die zwei Schauplätze vorgeschlagen und alles in die Wege geleitet. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen gab es einige Vorabbesichtigungen und Besprechungen. Für uns war es sehr interessant, obwohl natürlich ein großer Aufwand dahinter steckt„, sagt Pressesprecher Roman Hahslinger, BA. „Im Landeskriminalamt haben wir mehrere Stockwerke abgesperrt, um den reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Dort hat der Filmdreh etwa zwölf Stunden gedauert. Dann sind noch vier Stunden Drehzeit in der Landespolizeidirektion dazugekommen.

Tipps von den Profis

Die Serien-Cops haben sich von den echten Polizistinnen und Polizisten Tipps geholt. „Sie wollten genau wissen, wie die Ermittlungen der Kriminalbeamten in einem echten Mordfall ablaufen„, erzählt Oberst Michael Mimra, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamts Wien. „Unsere Kriminalisten haben dann den chronologischen Ablauf genau erklärt – die Tatortarbeit, also Spurensicherung und deren Auswertung, die Befragung von Zeugen bis hin zur Ausforschung des Täters und die Festnahme.

Zu sehen ist „Soko Donau – Vergeltung“ in ORF eins voraussichtlich 2016 im Anschluss an die Finalfolge der elften Staffel.

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