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Drogenfund bei 23-Jährigem nach Schussabgabe

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Am 25.05.2017 wurde die Polizei gegen 11:00 Uhr vormittags in die Benedikt-Schellinger-Gasse gerufen, da dort laut einem Anrufer im Innenhof einer Wohnhausanlage ein Schuss gefallen war. Auch gab der Zeuge an, zuvor einen lautstarken Streit gehört zu haben. An der Adresse konnten die Polizisten Lärm aus einer Wohnung wahrnehmen. Es konnte jedoch erhoben werden, dass es sich lediglich um eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen einer Jugendlichen und ihrer Mutter handelt und kein polizeiliches Einschreiten notwendig sei.
Ein Polizist entdeckte in weiterer Folge im Innenhof des Wohnhauses, in unmittelbarer Nähe eines Fensters, die Hülse einer Gaspistole. Als die Beamten an der Türe der vermuteten Wohnung anklopften, öffnete ihnen ein 23-jähriger Mann und gab zu, einen Schuss aus seiner Gaspistole abgegeben zu haben, weil ihn der Streit seiner Nachbarn beim Schlafen störte. Im Zuge der Sicherstellung der Waffe konnten die Polizisten in der Wohnung ca. 30 Portionssäckchen Cannabis-Kraut, eine Suchtgift-Waage, mehrere Handys sowie eine beträchtliche Menge an Bargeld auffinden und sicherstellen. Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt und dieser nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.

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