Ehestreit eskalierte – Mann tötete seine Frau

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Und wieder geschah die Tat in der Steiermark, dieses mal in Kapfenberg.

Hier der Polizeibericht:

Kapfenberg, Bezirk Bruck-Müzzuschlag. – Ein Mann steht im Verdacht, Samstagabend, 24. Juni 2017, seine Ehegattin erwürgt zu haben. Er wurde festgenommen.

Gegen 23:45 Uhr langte bei der Polizei ein Notruf ein, in dem ein Mann angab, soeben seine Gattin ermordet zu haben.
Die ersterhebende Streife konnte den 67-Jährigen in seiner Wohnung antreffen. Neben ihm lag der regungslose Körper seiner 45-jährigen Gattin.
Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen. Der 67-Jährige steht im Verdacht, seine Gattin erwürgt zu haben. Er ließ sich widerstandlos festnehmen. Bei einer ersten Einvernahme gab er an, nach einem Streit aus Eifersucht gehandelt zu haben. Eine Obduktion des Opfers wurde angeordnet.

Hier der Bericht der Kronen Zeitung.

In Kapfenberg im steirischen Bezirk Bruck- Mürzzuschlag hat ein 57- jähriger Mann am späten Samstagabend seine Ehefrau getötet und dann selbst die Polizei angerufen. Er gab an, aus Eifersucht „ausgerastet“ zu sein.

Viele sitzen als tickende Zeitbomben im Gefängnis, wie in der heutigen Krone geschrieben wird. Nach einem Mord und Schlägereien in der Justizanstalt Graz- Karlau kündigt der Justizminister verschärfte Maßnahmen an.

Zwei Frauenmörder, einer tötete seine Frau in der Badewanne, der andere tötete mit der Axt, wollten sich nun gegenseitig erschlagen, doch nur einer überlebte.

Hier der Bericht.

Nun hat die Krone einen Bericht über dieses Häfen gemacht.

Hier der Bericht.

„Es hätte nichts verhindert werden können“

560 Zellenplätze stehen in der Karlau für Straftäter zur Verfügung, 513 davon sind besetzt zig davon von Mördern. Justizminister Wolfgang Brandstetter ortete nach den jüngsten Vorfällen Gefahr im Verzug, kündigte für Samstag einen erneuten Besuch an. Gemeinsam mit der Anstaltsleitung ging er die Vorfälle durch und kam zu dem Schluss: „Wie man sieht, war die Anschaffung neuer Schutzausrüstungen dringend nötig. Die Beamten hier arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, nach genauer Überprüfung ist absolut kein Fehlverhalten festzustellen.“ Und: „Es hätte nichts verhindert werden können.“

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