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Ein Fluss lebt auf – die Revitalisierung der Traisen

Ein Fluss lebt auf - die Revitalisierung der Traisen in Niederösterreich Ein Österreich-Bild am Sonntag zeigt wie der vor Jahrzehnten begradigte Traisen - Fluss nun wieder an die Natur zurückgegeben wurde. | Foto: ORF/Landesstudio Niederösterreich. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien
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Selbst noch in den 80´er Jahren wurden viele Fluss-Juwele wie etwa die Traisen zu Tode reguliert.
Ein Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich zeigt die Revitalisierung der Traisen in Niederösterreich.

Ein Fluss lebt auf - die Revitalisierung der Traisen in Niederösterreich

Der Eisvogel erscheint nur in einer intakten Natur … Foto: ORF/Landesstudio Niederösterreich/Eva Pum. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien

Ein Fluss lebt auf – die Revitalisierung der Traisen in Niederösterreich

800.000 m³ Lehm und Sand sowie 1,9 Mio. m³ Kies mussten umgeschichtet werden, um neue Stillgewässer und Flachwassergebiete zu schaffen: Das war die Voraussetzung für den Erfolg eines der größten Revitalisierungsprojekte Mitteleuropas – die Re-Naturierung der Traisen-Mündung beim Donau-Kraftwerk Altenwörth in Niederösterreich.

Denn in den 1980er Jahren hatte die Traisen, einer der wichtigsten Donau-Zubringer in Niederösterreich, im Zuge der Errichtung des Donaukraftwerks Altenwörth ein neues Flussbett erhalten. Dem damaligen Standard des Flussbaus entsprechend, wurde es geradlinig und gleichförmig durch das Augebiet zwischen Traismauer und Zwentendorf gezogen.

Ein „Österreich-Bild am Sonntag“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich zeigt in eindrucksvollen Bildern in „Universum“-Qualität, wie der vor Jahrzehnten begradigte Fluss nun wieder an die Natur zurückgegeben wurde.

Das Ergebnis der umfassenden Revitalisierung kann sich sehen lassen: Auf einer Fläche von etwa 150 Hektar wurde ein für die Region und für Fließgewässer typischer Lebensraum neu geschaffen. Davon profitieren rund 40 Donau-Fischarten sowie zahlreiche andere zuvor gefährdete Lebewesen – Säuger, Vögel, Amphibien und Insekten. Dazu kommen nun auch großzügige, flussbegleitende Überflutungszonen.

Der TV-Film zeigt die Entstehung des „neuen“ Traisen-Mündungsgebietes im Natura 2000-Gebiet „Tullnerfelder Donau-Auen“: Es ist eine geplante, vielfältige Au-Landschaft mit Mäandern, Uferstrukturen und Tümpeln im Übergangsbereich zwischen Wasser und Land. Sie schützt und fördert Flora und Fauna, stellt eine nachhaltige Entwicklung dieser Fluss-Kulturlandschaft sicher und steigert damit auch den Freizeit- und Erholungswert für Menschen.

ORF 2, SO, 02.07.2017, 18:25 Uhr

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