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Erneuerbare Energie Österreich: Österreich spätestens 2050 frei von fossilen Energien!

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Neue Energiestrategie muss Dekarbonisierung als Ziel haben

Der Pariser Klimagipfel hat der Welt deutlich vor Augen geführt, dass der Klimawandel und seine lebensbedrohenden und potentiell irreversiblen Folgen die dringende Aufmerksamkeit Aller, besonders der politisch Verantwortlichen, erfordert. Dazu der Präsident des Verbandes EEÖ: „Der Klimagipfel in Paris ist ein lauter Appell an das Gewissen auch der österreichischen Politiker, Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energiewende energisch anzugehen. Kurzsichtige Interessenspolitik darf den Ausstieg aus den Umweltgiften Kohle, Öl und Gas nicht länger behindern.“

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Der Dachverband EEÖ hat im September mit der Vorlage des Vorschlages für eine österreichische Energiestrategie einen gangbaren Ausstieg aus den fossilen Energien aufgezeigt. „Wir freuen uns, dass Bundesminister Andrä Rupprechter als Vertreter der Bundesregierung in Paris die für Österreich realistischen Ziele von 100% erneuerbarem Strom bis 2030 und 100% erneuerbaren Energien bis 2050 bestätigt hat. Wir fordern jetzt alle politischen Parteien und Interessensvertretungen auf, in einem nationalen Schulterschluss möglichst rasch eine ambitionierte österreichische Klima- und Energiestrategie zu erarbeiten und zu beschließen. Alles andere wäre unverantwortlich gegenüber der jetzigen Generation und den nachfolgenden.“

Die Energiestrategie des EEÖ zeigt auf, dass Österreich ein hervorragendes Potential hat, die Energiewende zu schaffen. „Die Zeit des Zauderns und Taktierens ist jetzt vorbei. Es ist die ethische Verantwortung der Entscheidungsträger, die Weichen in eine karbonfreie Zukunft zu stellen. Dazu muss man der Wirtschaft die Möglichkeit geben, eine führende Rolle beim Megatrend ‚Dekarbonisierung‘ zu spielen, damit Österreich in allen Bereichen profitiert“, so Püspök abschließend.

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