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Es war angeblich die Behörde die der Kronen Zeitung die Leichenbilder gab?

niekverlaan / Pixabay
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Laut Österreich war es die Behörde selbst die der Kronen Zeitung die Bilder der Leichen von den LKW zuspielte. Fall A4 71 Tote.

Österreich:

Behörde spielte „Krone“ Leichen-Bild zu.

Im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsdrama auf der A4 gibt es Kritik an einem von der „Kronen Zeitung“ veröffentlichten Foto der toten Flüchtlinge. Leser der „Krone“ zeigten sich am Freitag beim Aufschlagen der Zeitung entsetzt: Auf Seite 3 war ein Bild der toten, zusammengepferchten Körper auf der Lkw-Ladefläche zu sehen. Die Veröffentlichung wird auch ein Fall für den Presserat.

Beschwerden gegen das Blatt
Dort sind Freitagvormittag bereits fünf Beschwerden gegen die „Krone“ eingelangt. Andreas Koller, Sprecher eines der Senate im Presserat sowie Vertreter der Initiative Qualität im Journalismus: „Ich halte diese Fotos für unentschuldbar. Ich will nicht eine allfällige Entscheidung des Presserats vorwegnehmen, aber Faktum ist, dass Tote auch dann, wenn es sich um Flüchtlinge handelt, Anspruch auf Achtung ihrer Würde haben. Daher ist es inakzeptabel, sie nach ihrem grausamen Tod aus purer Lust an der Sensation im Zeitungsboulevard zur Schau zu stellen“, erklärte der Innenpolitik-Chef der „Salzburger Nachrichten“ am Freitag.

Behörde spielte „Krone“ Foto zu
In den sozialen Netzwerken entbrannte nach der Veröffentlichung rasch eine Diskussion darüber, ob Medien solche Fotos zeigen dürfen. Auch bei den Behörden selbst ist das Bild Thema. Es dürfte entstanden sein, als Polizisten den Laderaum des Transporters öffneten. Ob dies im Zuge der Amtshandlung oder extra für einen „Krone“-Fotografen geschah, wird derzeit noch untersucht.

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Quelle Österreich

„Hineinfotografieren“ bei Öffnung des Wagens
Bei den Polizeibehörden und im Innenministerium zeigt man sich über die Veröffentlichung des Fotos schockiert. Man werde dem nachgehen, wie es dazu kam, sagte Innenministeriums-Sprecher Alexander Marakovits. Unklar war am Freitag noch, ob es sich um ein weitergegebenes Polizeifoto handle oder auf anderem Weg zustande kam. Laut Marakovits war ein „Hineinfotografieren“ in den Lkw nur am Beginn möglich, als die Polizisten erstmals den Laderaum öffneten. Danach sei die Tür immer nur so weit geöffnet worden, dass kaum etwas zu sehen war.

„Offensichtlich besteht hier eine Komplizenschaft zwischen den Sicherheitsbehörden und der ‚Krone‘. Diese Form der ‚Öffentlichkeitsarbeit‘ ist widerwärtig“, so Presseratsmitglied Koller.

Eines ist aber jedem mit der Veröffentlichung der Bilder bewusst geworden. Die Grauslichkeit des ganzen Krieg, Verfolgolgungs, Religions Konflikt und Wahn.

Einigen dürfte auch der Gusto auf das Frühstück vergangen sein.

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