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Further Jahresrückblick 2016

Gefrorener Wasserfall beim GH Auerhahn (Fam. Steinberger) Furth | © zib / P.Schw. Gefrorener Wasserfall beim GH Auerhahn (Fam. Steinberger) Furth | © zib / P.Schw.
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2016 passierten weltweit bedeutsame Dinge, aber eine Menge Ereignisse geschahen in einem kleinen Bauerndörfchen. Am Standort von Zeit im Blick blieb für uns persönlich und manch andere nichts wie es mal war.

Prolog 2016

Das Jahr begann eisig, der Jänner kam mit beinahe -20 °C ins Dorf und im Spätsommer(!) sank die Stimmung noch darunter. (Das ist kein Scherz, so wie die Eröffnung der Steinwandklamm Pumpstation am 01.04.2016 auf die viele hereinfielen.)
Wie tief aber Stimmung und Wertschätzung verdienter Bürger fallen kann – dazu später mehr. (s. „Das vorLetzte“)

Die Further Chroniken 2016

Mautstraße aufs Hocheck

Die total kaputte Mautstraße aufs Hocheck … | © zib/Peter Schweinsteiger

Doch im April kam es zu einen vorerst freudigen Ereignis – der Wiedereröffnung des Hocheck-Schutzhauses. Vorerst freudig, weil die Gemeinde per 1. Juli die Mautstraße für immer sperrte.
Dieser Schildbürgerstreich des Monats schlug zwar hohe Wellen, es gab auch eine Online-Petition, aber jetzt in der Jahresbilanz der regierenden Fraktion „Furth aktiv“ fehlt dieser Posten …

Im Juli stürzte ein Forstarbeiter mit seinem Traktor im Dürntal 80 Meter ab, einer von vielen Einsätzen für die FF-Kameraden. An der Stelle Danke an alle Einsatzkräfte und für die gute Presse-Zusammenarbeit!

Notwendige Bauten, zB. für den Hochwasserschutz, welche man noch bis Anfang 2015 als „viel zu teure Prestigeobjekte“ des ehem. Bgm. bezeichnete, wurden im September (auch von den einstigen Kritikern) feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Im Oktober wurde der „Singerweg„, die Verbindung Furth – Muggendorf endlich saniert. Jahrelang wurde dieser Weg immer schlechter, eigentlich nur mittels Geländegängigen Fahrzeugen befahrbar und das mit besonnener Fahrweise. Doch eigene Beobachtungen zeigten wie Möchtegern Rallyefahrer mit normalen Autos immer wieder aufsetzten und man Ölaustritt befürchten musste.
Da nun eine Sperre des Weges angedroht wurde, schritt man endlich zur Tat und sanierte.

further rechenzentrum

Spionagefoto vom Further Rechenzentrum / Quelle: Furth-Leaks | © Furth-Leaks/Mr.008 | 2016-09-05 09:08:06

Ein Austritt tut oft Not, doch bei der Steinwandklamm geht das nicht, denn noch immer gibt es keine WC-Anlagen. Die Betreiber-Familie bemüht sich seit langem um Hilfe vonseiten der Gemeinde, Land usw. doch außer Reden geschah noch nichts.  Doch: Ein einmalige Finanzierungs-Idee gibt es und die kommt von Zeit im Blick!

Dafür läuft das „Rechenzentrum – Steinwandklamm“ wie geschmiert und dies trotz dem Umstand, dass das Dorf einen Spion hat, einen der alle braven Bürger terrorisiert!

Auch das, im November eröffnete neue Gemeindezentrum war eins der pol. Zankäpfel,  wo man die Werbung dafür als „Hochglanz-Verführung zur Geldverbrennung“ abwertete. Nun posieren die einstigen Kritiker bei der Einweihung einer Idee, für die ua. jemand seinen Posten räumen musste. Vergessen sind die heftigen Verbal-Attacken, welche man damals gegen die Befürworter und den Werbemann der damals führenden Partei ritt.

Ebenfalls gab es knapp vor Jahresende einen (von den Bürgern ignorierten) Informationsabend zum Thema Breitband. Immerhin gehört das Tal, resp. Furth zu den Pilotregionen dieser lobenswerten Aktion. Es geht um eine hohe Förderung welche aber nur fließt, wenn 40 % der Haushalte auch an diese Glasfaserverbindung angeschlossen werden wollen.

Intelligent war, dass die Gemeinde in neu errichtete/sanierte Bauten (zB. Brücken) eine Leerverrohrung einplante. Nun sind die Bürger gefragt – aber wie uns zugetragen wird – werden nicht alle informiert, bei manchen war nie jemand. Dabei gäbe es viele Fragen, welche UNS gestellt werden. Was unnötig ist – warum zeigt der nächste Abschnitt.

Das vorLetzte – zum Schluß

Brücken und Straßen wurden saniert, doch die manche Verbindungen wurden auch unwiederbringlich zerstört:
So hat die Gemeindeleitung dem Drängen Streitbarer Bürger nachgegeben und aufgrund von Lügen einen Posten aus der Gemeinde gestrichen: Den Webmaster.

www.furth-triesting.at - Version 2014

www.furth-triesting.at – Version 2014

Fast 20 Jahre lang baute dessen Firma, SELFPUBLIC nicht nur diese (erste barrierefreie Website Östereichs) Präsenz auf, sondern vernetzte das Dorf mit der Welt; Zeigte dessen schönste Seiten, bewarb den Tourismus, die Wirtschaftstriebenden und beriet unzählige Bürger in digitalen Belangen.
Doch seit September ist die ehem. enorm umfangreiche, gut strukturierte Website weg. All die 100en Services, Bilder, Subsites (wie zB. VS-Furth, DEV, usw.) sind zerstört, ersetzt von einem Baukastensystem. Seitdem hagelt es allein deshalb Beschwerden, von den nun abgestellten Zusatzangeboten, welche man mit der „EDV-Modernisierung“ wegrationalisiert hat, ganz zu schweigen.

An der Stelle betonen wir nochmals:
Der Autor dieses Beitrags, Zeit im Blick & Selfpublic haben nichts mit dem neuen „Werk“ zu tun, also bitte Beschwerden NICHT AN UNS, sondern an den Further Gemeinderat richten.

Epilog 2016

Das offizielle Furth, bzw. die regierenden Parteien betonen den Zusammenhalt, Nachbarschaftshilfe, Idealismus, doch sie verschweigen, dass dies auch auf Kosten einiger anderer geht.
Jene berichten uns, was sie bedrückt, haben aber Angst und wir respektieren deren Anonymität. Traurig ist nur, dass es in einen so kleinen Dörfchen überhaupt so was geben muss. Wie soll dann die große Welt miteinander auskommen, wenn es schon in der kleinsten Gemeinschaft nicht klappt?

Dies sind keine der ach so beliebten FAKE-NEWS, für die sorgen eh andere. Es ist auch nicht aus dem neuen Winnetou Dreiteiler – obwohl dort auch der Mob schnell mit dem Strick zur Hand war …

Mal sehen wie die nächsten Jahre werden, ich wünsche jenen, die es verdient haben, erst mal alles Gute für das eine kommende Jahr 2017!

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