News Ticker

G 20: Die Gesichter hinter den Polizei-Helmen

G-20 Gipfel in Hamburg 11 Polizisten der Landesverkehrsabteilung Burgenland beim G 20 Gipfel in Hamburg | Foto: © Landesverkehrsabteilung Burgenland
Werbung

Jeden sah die an Kriegsfilme erinnernden Bilder vom G 20 Gipfel in Hamburg, wo Linksradikale die Stadt verwüsteten und die deutschen Einsatzkräfte letztendlich Unterstützung aus Österreich holen mussten. COBRA, WEGA, aber auch einige burgenländische Polizisten kamen dem Ersuchen sofort nach.

Seite an Seite sah man die eigentlich gut ausgerüsteten Polizisten gegen die Irren kämpfen und trotz Helm usw. wurden auch Einsatzkräfte verletzt. Es ist auch nicht einfach: Der Gegner ist kein „Feind“, kein Gewaltverbrecher, Geißelnehmer oder Terrorist – auch wenn sich mache extrem gewalttätig benahmen.
Sie zerstören Eigentum und Existenz unschuldiger Menschen (und lassen die Mächtigen an der Macht).

Diese linken Chaoten, va. der sog. „Schwarze Block“ sind eben auch nur Bürger, die sich für etwas einsetzen – nur wie sie es tun ist unglaublich dämlich und wird der Sache nicht dienlich sein.
Ihre Botschaften werden nicht besser ankommen, weil sie sie mit Gewalt unterstreichen. Jene, die es ernst meinen können sich bei den Extremisten bedanken …

Aber wer sind nun die Menschen hinter den Helmen?

Es sind auch Familienväter, Brüder, Söhne – Menschen deren Beruf eben (ua. manchmal auch) das Hinhalten der Köpfe für andere ist. Dies sollte klar sein, wenn man die Männer auf ihren Motorrädern so sieht, knapp vor dem Aufbruch in Richtung Hamburg.
Sie wissen da noch nicht, ob sie alle gesund wieder zurückkommen …

G-20 Gipfel in Hamburg: Auch Burgenländische Polizisten waren im Einsatz

Elf Beamte der burgenländischen Landesverkehrsabteilung unterstützten beim G20-Gipfel die deutschen Kollegen. Sie blieben alle unverletzt.

Die Hamburger Polizei und die Deutsche Bundespolizei wurden während des Einsatzes zum G20-Gipfeltreffen – Gruppe der zwanzig weltweit wichtigsten Industrie- und Schwellenländer – von rund 215 österreichischen Polizeibediensteten unterstützt. Mit dabei auch elf Polizisten der Landesverkehrsabteilung Burgenland mit ihren Dienstmotorrädern samt Kommandofahrzeug. Die Polizisten wurden ab 3. Juli 2017 in den Großraum Hamburg verlegt und waren dort bis 9. Juli 2017 an verschiedenen heiklen Einsätzen beteiligt.

Schutz der Gipfelteilnehmer

Die Aufgabe der burgenländischen Polizisten in Hamburg war in erster Linie die Unterstützung der insgesamt rund 21.000 Sicherheitskräfte und vor allem der Schutz der Gipfelteilnehmer. Ihr Einsatz waren die sicheren Lotsungen der teilnehmenden Delegationsmitglieder von deren Hotel  zum Tagungsort. Am G-20-Gipfel nahmen 34 Delegationen mit insgesamt 6.500 Personen teil. Dazu kamen noch rund 2.500 Medienvertreter aus allen Erdteilen. Der Einsatz der Burgenländer endete am Sonntagabend.

Die Unterstützung war wohl nötig, denn bereits die ersten Stunden vor dem Gipfel verliefen sehr turbulent. Zwischen Demonstranten und Polizei kam es zu massiven gewaltsamen Auseinandersetzungen. „Von den burgenländischen Exekutivbedienststeten wurde bei den herausfordernden Einsätzen niemand verletzt“, sagte der burgenländische Einsatzleiter und neuer Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Andreas Stipsits.

Werbung

Quelle

Ähnliche Artikel