News Ticker

Genossenschaftsmieter dürfen nicht länger für getilgte Kredite bezahlen

chetank_webdesigner / Pixabay
Werbung

HC Strache: Genossenschaftsmieter dürfen nicht länger für getilgte Kredite bezahlen

Auslaufannuitäten müssen abgeschafft werden

Bei Wohnbaugenossenschaften liegt vieles im Argen. Neben Skandalgehältern und problematischen Wohnungsvergaben, werden die Bewohner systematisch zur Kasse gebeten. „Wir Freiheitliche kritisieren das Unwesen rund um die Auslaufannuitäten seit Jahren. Die SPÖ spricht von leistbarem Wohnen, dabei zählen die Genossen zu den größten Miethaien“, stellt sich FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache auf die Seite der Bevölkerung.

Der gemeinnützige Wohnbau durchlebt eine Serie von Skandalen. Luxus-Gagen für Vorstände, Wohnungen zum Selbstkostenpreis für Geschäftsführer sowie das völlige Versagen der Revision sind nur die Spitze des Eisberges. „Die Bewohner müssen unter dem Terminus der Auslaufannuität sogar für längst abbezahlte Kredite aufkommen. Das steht im direkten Gegensatz zu sozialer Wohnungspolitik und jeglicher Moral“, fordert FPÖ-Bundes- und Wiener Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache eine Gesetzesänderung. „Wir machen auf diese Missstände seit Jahren aufmerksam. Aber SPÖ und ÖVP wollen ihre Futtertröge weiter auf Kosten der vielfach sozial bedürftigen Bewohner füllen“, verweist Strache auf die Blockadehaltung der Regierungsparteien. Die Einnahmen aus den Auslaufannuitäten fließen in die aufgeblähten Apparate der Genossenschaften. „Diese unmoralisch erzielten Gewinne ermöglichen etwa dem Vorstand der SP-dominierten Sozialbau AG überhöhte Luxus-Gagen. Direkt auf Kosten der Mieter“, verweist der freiheitliche Parteiobmann auf rote Klientelinteressen, welche die Bürgermeisterpartei vehement verteidigt. Dass sich im Vorstand der Sozialbau AG in Gestalt Herbert Ludls auch noch ein ehemaliges Mitglied des Club 45 findet, runde das Sittenbild ab.

Michael Häupl scheint dieses Raubrittertum bestenfalls zu verdrängen, wenn er leistbares Wohnen fordert. Dabei wäre eine spürbare Entlastung für unzählige Wiener sofort umsetzbar und würde den Steuerzahler nicht einen Euro kosten“, weist Strache auf die doppelbödige Politik der Sozialdemokratie hin. „Wenn die SPÖ sich tatsächlich für leistbares Wohnen einsetzt, dann muss sie als Kanzlerpartei das Unwesen der Auslaufannuitäten beenden“, schließt Strache.

Werbung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.