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Große Rücktritte bei der Arbeiterkammer

GoodManPL / Pixabay

Arbeiterkammer Präsident KASKE tritt zurück.
Ihm könnten auch Fogler und weitere folgen?

Warum Kaske zurück tritt, wird er in einer Pressekonferenz sagen.
Seine Arbeit hätte ja erst 2019 geendet.

Kritiker meinen: „Viele werden jetzt das sinkende Schiff der Kammern verlassen.

Kurz heißt es: Aus familiären Gründen!
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Fakt ist die Pflichtmitgliedschaften bei den Kammern will die FPÖ abschaffen! Haben sie auch oft vor den Wahlen gesagt!

Fakt ist, die FPÖ will den Kammern die Macht nehmen. Nun will aber diese FPÖ eine Koalition mit der Liste Kurz, in wie weit dies da gelingen kann?

Kammern-Debatte: Wehe dem, der am System rüttelt

Seit ÖVP und FPÖ verhandeln, rumort es in den Kammern. Ohne Pflichtmitgliedschaft würden Geld, Macht und erkämpfte Rechte verloren gehen. Die Debatte birgt indessen Chancen auf Reformen. Freiheitliche und NEOS haben es im Wahlkampf getrommelt, mit den Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP ist die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaften in der mächtigen Arbeiter- und Wirtschaftskammer erstmals ein reales Szenario – auch wenn derzeit gezielt mehr Schreckensmeldungen als Wahrheiten verbreitet werden.
Auf der ganzen Welt ist dieses System ein Unikum, aufgeteilt in zwei Reichshälften, wie so vieles von Bedeutung in dieser Republik. Und für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist es eine ewige Begehrlichkeit, die Bastionen von Rot und Schwarz ins Wanken zu bringen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wich direkten Fragen bislang gekonnt aus, auch wenn es kein Geheimnis ist, dass er nicht gerade als Fan der Kammern gilt. WKO-General Christoph Leitl sagte es öffentlich, sein designierter Nachfolger Harald Mahrer legte nach: keine gute Idee, und auch der ÖAAB warnte schaumgebremst davor.
Lauter werden die AK und der einflussreiche ÖGB: „Wer die AK schwächt, trifft in Wahrheit die kleinen Leute“, heißt es dazu einbetoniert aus den Zentralen.

Kammern nehmen eine Milliarde Euro jährlich ein
Zwei große, durchaus realistische Ängste begleiten den Vorstoß aber tatsächlich: Die Kammern würden deutlich weniger Geld einnehmen, dazu kommen die historisch erkämpften Kollektivverträge, die zweifelsfrei an diesem System hängen.

Die WK zählt 506.145 Mitglieder, der maßgebliche Anteil sind Einzelunternehmer. Allesamt zahlen sie 543 Millionen Euro jährlich an „Kammerumlage“ ein. Die AK kommt mit den Pflichtbeiträgen ihrer rund 3,7 Millionen Mitglieder auf 432,68 Millionen Euro jährlich. Insgesamt nehmen die Kammern rund eine Milliarde Euro im Jahr ein.

Die Angst ist bei einigen sehr groß, die Kammern könnten in der nächsten Koalition massivst geschwächt werden.

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Kaske: „Ziehe mich nach 48 Jahren aus privaten Gründen zurück“!

Er bittet um Respekt.

Update: Die Frau des Herrn Kaske ist sehr krank

Seine erste Frau starb 3 Monate nach der Diagnose Krebs!
Seine 2 Frau wurde vor zwei Wochen 8 Stunden operiert und kann sich kaum bewegen.

„18 Jahre hat meine zweite Frau auf mich verzichtet, heute kann sie sich nicht einmal die Socken selbst anziehen, ich muss endlich daraus lernen. Meine Frau oder die Arbeit? Ich bin mit meiner 2 Frau verheiratet und will alles ab jetzt tun für diese, will für Sie da sein“!

Herr Kaske meinen Respekt haben Sie. Danke für diese aufrichtige Ehrlichkeit.

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