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Gudenus fordert: Offenlegung von türkischen Doppelstaatsbürgerschaften jetzt!

geralt / Pixabay

Demokratie steht in Österreich über allem.

Der Sieg der AKP bei den gestrigen Wahlen in der Türkei und der Jubel bei den in Wien lebenden Türken darüber, macht einmal mehr deutlich, wie wenig die Integration türkischer Zuwanderer in Wien funktioniert hat, so der designierte freiheitliche Vizebürgermeister, Mag. Johann Gudenus. „Wenn die in der Bundeshauptstadt lebenden Türken eine Partei wählen, die Menschenrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit mit Füßen tritt, dann sollen sie am besten gleich wieder zurück gehen“, fordert Gudenus. Ein Land, dessen Ministerpräsident demokratische Modelle ablehnt und sich dezidiert für Ein-Parteien-Regierungen ausspricht, dem fehlt jegliche Reife, um vollwertiger Partner der europäischen Staaten zu sein.

Es ist für die Geisteshaltung innerhalb der türkischen Community bezeichnend, dass österreichweit 70 Prozent für die AKP gestimmt:
„Ich fordere endlich Angaben von türkischer Seite, wie viele in Österreich lebende Türken nach Erhalt der österreichischen, die türkische Staatsbürgerschaft zurückbekommen haben“, sagt Gudenus, der in der Causa Doppelstaatsbürgerschaft Klarheit verlangt und auf das Versagen der SPÖ hinweist, die von Blindheit geschlagen zusieht. Wer von sich behauptet, sich bei uns integriert zu haben, hat keinen Grund, in der ursprünglichen Heimat ein radikales Regime zu unterstützen. Denn während in Wien ein türkischer Autokorso mit 250 Wägen vor Freude über den AKP-Sieg am Ring stattfand, setzten türkische Polizisten Tränengas und massive Gewalt gegen kurdische Demonstranten ein. „Auf Worte der Kritik am Erdogan-Regime wartet man aus Wien vergeblich. Nicht zuletzt ist Bürgermeister Häupl selbst ein starker Befürworter der Achse Wien-Ankara“, kritisiert der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann, der gleichzeitig festhält, dass es unter so einem Bürgermeister nie eine gelungene Integration geben wird.

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