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HC Strache über Häubl und den Flüchtlings Koordinaten Christian Konrad

PeteLinforth / Pixabay
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HC Strache: Häupls Freude über Flüchtlingskoordinator unterstreicht rotes Integrationsversagen

Die Aussagen des Bürgermeisters werden immer widersprüchlicher

Wenn Wiens Bürgermeister Michael Häupl auf die Bestellung des neuen Flüchtlings-Koordinators Christian Konrad erfreut reagiert, zeigt dies einmal mehr die totale Hilflosigkeit der Roten auf. Noch dazu wo Konrad im heutigen Ö1 Mittagsjournal meinte, dass ihm ein „anständiger Marokkaner lieber wäre als ein fauler Wiener“. Eine solch pauschalisierte Abwertung der Wiener Bevölkerung ist inakzeptabel, sagt der freiheitliche Bundes- und Wiener Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache. Noch Anfang des Sommers hat SPÖ-Chef Werner Faymann das Chaos im Flüchtlingsbereich zur Chefsache erklärt, dann ist dieser über Wochen im Sommerloch verschwunden und nun, zwei Monate später, reicht er den Kelch weiter und übergibt die Verantwortung an einen tief schwarzen Günstling. „Wie groß muss die Verzweiflung der SPÖ schon sein?“

In einem Interview zur Wien-Wahl vergangene Woche erklärte Häupl noch vollmundig, dass in Wien die Regeln klar wären und kein Kind vom Kindergarten in die Volksschule kommen darf, das nicht ausreichend Deutsch beherrscht. Leider ließ er dabei offen, wie das ohne die langjährige freiheitliche Forderung „Deutsch vor Schule“ zu bewerkstelligen sei, die er bis dato immer als Ausländerhetze abgetan hat. Zudem erklärt er heute im Pressegespräch, dass im kommenden Schuljahr rund 350 Flüchtlingskinder neu in Wiens Pflichtschulen kommen werden, berichtet Strache, und wundert sich über die offenbar immer weiter fortschreitende Widersprüchlichkeit des Wiener SPÖ-Häuptlings.

Die konsequente Realitätsverweigerung der SPÖ im Rathaus setzt sich weiter fort. Die meisten illegalen Zuwanderer in Österreich sind keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention, sie sind in der Regel Wirtschaftsflüchtlinge, wie man an der Anzahl der abgelehnten Asylanträge ganz deutlich erkennen kann. Wien erlebt derzeit einen absoluten Asylnotstand. Die einzige Lösung gegen den Ansturm der Wirtschaftsflüchtlinge wären Asylzentren in der Nähe der Krisengebiete, des Weiteren gehören abgewiesene Asylwerber sofort und konsequent abgeschoben. Hier die Augen zu verschließen, nützt keinem, erklärt Strache abschließend.

Häupl begrüßt Bestellung Christian Konrads als Asyl-Koordinator

„Ein Hoffnungsschimmer im Chaos von Traiskirchen“ -mit diesen Worten hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl heute, Dienstag, im Zuge eines Mediengespräches die Bestellung Christian Konrads als Asyl-Koordinator auf Bundesebene kommentiert. Häupl lobte den ehemaligen Raiffeisen-Generalanwalt als „exzellenten Netzwerker“ mit guten Kontakten zu NGOs.

Angesprochen auf die Situation im Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen meinte Häupl: „Wer die Bilder von Familien mit teils kranken Kindern sieht, kann nicht anders als handeln.“

Häupl wiederholte das Angebot der Stadt, die Leitung des Asylquartiers in Wien-Erdberg zu übernehmen. Bisher habe es auf seinen Vorschlag noch keine Antwort aus dem zuständigen Innenministerium gegeben.

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