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Hedi erzählt im zweiten Teil weiter- Die Zeit als Betriebsrätin

Joergelman / Pixabay

Hedi war auch Betriebsrätin der Fa. Sie hatte zwei Kinder und musste länger als 7-8 Std am Tag arbeiten. „Es war eine schwere Zeit sagte sie, ich war oft sehr verzweifelt und am Ende meiner Kräfte“. Hedi ist heute 66 Jahre und seid kurzen in Pension mit den eben 1200 Euro.

Hedi erzählt auch die Zeit der Betriebsrätin und die Zeit der Gastarbeiter.

„Als die ersten Gastarbeiter kamen ging es uns Österreichern an den Kragen. Die Löhne gingen runter, die Arbeitszeit noch mehr rauf. Die Wertschätzung war weg, dass bisschen Wertschätzung die übrig blieb war auch weg“! Das sagt Hedi.

Die Gastarbeiter konnten weder Lesen noch Schreiben. Baufirmen und Reinigungsfirmen haben diese Gastarbeiter als erstes am Niedriglohn Sektor beschäftigt und unsere Leute die schon damals sehr, sehr gut ausgeblildet waren blieben liegen. Die Armut und Verzweiflung wurde mehr. Die Krankheiten, die Verzweiflungstaten und heute wiederholt sich dieses Grausame Spiel“! So Hedi.

„Unsere Kinder müssen lernen bis sie nicht mehr können, immer mehr und mehr. Die bekommen aber dann auch kaum etwas für die Arbeit. Nein so darf und kann es nicht weitergehen. Die Arbeitnehmer nennen es Praktikum, auch Arbeitslose arbeiten oft auf diese Art gratis. Die Politik ist eine Versagens Politik durch und durch. Auf unsere Kosten abschließend sagt dies Hedi.

Die Österreicher werden geprügelt nichts ist gut genug. Stress, Leistungsdruck, Krankheit, Armut droht. Und dann auch noch die Zweiklassen Medizin.

Der Österreicher wird auch noch in der Bürokratie versenkt. Kommt auch noch hinzu. Und im Lohnsackerl scheint ein Loch zu sein.