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Herr Pröll, was für ein Abgang

stevepb / Pixabay

Angriff auf den ORF

Der ORF wehrt sich: Der Grund für den Vorwurf dürfte der verbale Schlagabtausch zwischen Erwin Pröll und Armin Wolf zu Prölls Privatstiftung sein. ORF-Redakteure weisen Vorwürfe zurück und sprechen von „Verschwörungstheorie“.

ORF-Redakteure weisen Pröll-Unterstellungen zurück: Aussendung Apa Ots

Der scheidende Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll, wirft dem ORF in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „News“ wörtlich „gelenkten Journalismus“ vor. Er behauptet, dass sich „einige wenige zusammentun, um sich abzusprechen, wen machen wir morgen fertig“. Diese Verschwörungstheorie entbehrt jeder Grundlage. Redaktionelle Inhalte werden in offenen Redaktionssitzungen entschieden.

Auch die implizite Aufforderung Prölls an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zum Eingriff in die Redaktionen weist die Redakteursvertretung entschieden zurück. Eine derartige Aussage eines Politikers mitten in der unternehmens-intern laufenden Debatte um eine Neuaufstellung der ORF-Information muss als unzulässige Einmischung in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verstanden werden.

Offen bleibt, was Pröll mit der Formulierung meint, man müsse „mit demokratischen Mitteln nach dem Rechten sehen“. Er unterstellt damit dem ORF, Unrechtes getan zu haben – freilich ohne diesen schwerwiegenden Vorwurf auch nur ansatzweise mit Fakten zu belegen. Wer auch immer glaubt, die ORF-Berichterstattung sei nicht korrekt, kann sich jederzeit an die zuständigen Gerichte und Gremien wenden.

Der Redakteursrat

Im Gegenteil kann ich nur sagen, es wird sich immer Journalisch bemüht keinen fertig zu machen. Die Menschen die aber kein Statement abgeben, dürfen sich nicht wundern, wenn über sie interpretiert wird, wenn Dinge projiziert werden. Das habe ich schon so oft gesagt.

Journalisten leben vom Statement, wenn keiner was sagt? Dann kann man nur mit dem 3 Auge vorgehen

Gelenkter Journalismus ist eine Gefahr für die Demokratie. Wenn sich einige wenige zusammentun, um sich abzusprechen, wen machen wir morgen fertig, in welcher Art und Weise, wie skandalisiere ich in der Demokratie, dann ist das eine ganz besondere Gefahr. Und da gibt es vor allem im ORF Ansätze für derartige Strukturen„, sagte Pröll.

So ist es Herr Pröll, deshalb habe ich meinen eigenen Verlag und bin unabhängig vom gelenktem Journalismus. Menschenverstand und 3 Auge. 🙂

Ich und alle Kollegen arbeiten schwer, die Politik macht uns die Arbeit nicht gerade leichter. Ihr seid es ja die sich gegenseitig widersprechen und streiten. Die ÖVP. Und der Clubzwang auch dies gehört gesagt, schadet auch einer Demokratie.

Clubzwang und Streitereien der Politik, die wahre Gefahr für unsere Demokratie.

Hier der Apa Ots Artikel zum nachlesen

Hier der Kurier Artikel

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