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IGP sieht durch mögliches Glyphosat-Verbot Forschungsstandort gefährdet

Hans / Pixabay
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Fehlende Planbarkeit und Rechtssicherheit sorgen für Abwanderung von Unternehmen aus dem Bereich Forschung & Entwicklung aus Europa

Überrascht zeigt sich die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hinsichtlich der Forderung nach einem Totalverbot von Glyphosat im Zuge der gemeinsamen Pressekonferenz von SPÖ und Global 2000. Denn der SPÖ-Vorsitzende sollte aus seiner Zeit als ÖBB-Vorstandsvorsitzender um die sinnvollen und sicheren Einsatzmöglichkeiten von Glyphosat im Kampf gegen Unkraut wissen. Gleichzeitig sieht die IGP den Forschungs- und Agrarstandort Europa durch ein Totalverbot massiv gefährdet. Ein Verbot sorgt für Rechtsunsicherheit und fehlende Planbarkeit bei den Entwicklern von Pflanzenmedizin und einen Brain Drain aus Europa. In der Landwirtschaft drohen Ertragseinbußen, die von der aktuellen Studie „The cumulative agronomic and economic impact of glyphosate in Europe“ von Steward Redqueen mit 11 Milliarden Euro beziffert werden. Studien zeigen zudem, dass Glyphosat einen wesentlichen Beitrag für bodenerhaltende Maßnahmen liefert sowie positive Effekte auf die ländliche Entwicklung hat, in dem Arbeitsplätze in der Landwirtschaft erhalten werden.

Hintergrund

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15 Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130 Millionen Euro an Umsatz.

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