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Illegales Krebsmedikament in Österreich in Umlauf?

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Liebe Krebspatienten, Bitte wenden sie sich an ihren Arzt oder Apotheker. Besser wäre aber direkt der behandelte Arzt. Es soll keine Unruhe entstehen, aber sicher ist sicher.

Eine ausgesprochen heikle Affäre rund um ein vor allem in der Blutkrebstherapie verwendetes Medikament beschäftigt derzeit das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) bzw. die AGES Medizinmarktaufsicht. Ein niederösterreichisches Unternehmen hat offenbar ohne aufrechte Zulassung ein Produkt aus indischer Herstellung in österreichischer Aufmachung auf den Markt
gebracht.

Ich kann nie verstehen wie so etwas geschehen kann? Wo alles immer überprüft wird?

Das besagte Arzneimittel Melphalan Koanaa verfügt in Österreich über keine aufrechte Zulassung, wurde jedoch durch die Firma Koanaa Healthcare GmbH, die ihren Sitz im niederösterreichischen Fischamend hat, „mit augenscheinlich österreichischer Aufmachung und Gebrauchsinformation in Verkehr gebracht. Demgemäß besteht der dringende Verdacht der Arzneimittelfälschung im Sinne des Arzneimittelgesetzes“, so Christoph Baumgärtel von der Medizinmarktaufsicht. Ein sofortiger Rückruf der Packungen wurde in Österreich am vergangenen Freitag verlautbart.

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