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In Liesing brennt der Hut wegen eines Flüchtlingheimes

bykst / Pixabay

Bis zu 2000 Asylanten sollen nach LIESING kommen.

FP-Jung fordert Krisentreffen zu Flüchtlingsheim Liesing

Nicht reduzieren, absagen Frau Stadträtin!

Die Wogen gehen bei der Bevölkerung zu recht hoch. Durchgriffsrecht heißt auch hier das SCHLAGWORT viele Bürger fühlen sich geschlagen und setzen Gegenmaßnahmen die ihnen aber wenig helfen werden.

Liesings SPÖ-Bezirksvorsteher Bischof steht unter riesigem Druck der aufgebrachten Bevölkerung. Anrufe, Protestmails und an vielen Stellen aufgelegte Unterschriften für eine Petition bringen ihn zunehmend in Bedrängnis. Besonders unangenehm: Neue Informationen, dass er angeblich schon seit dem Sommer über ein derartiges Projekt informiert gewesen sein soll.

„Ein Gesprächsergebnis, dass eine bloße Reduzierung der Belegskapazitäten als Erfolg feiern wird, werden wir nicht akzeptieren. Bis zu 1400 Personen wurden ursprünglich genannt, über 2000 haben Platz – wie schnell sich alles ändert, wenn der Hut brennt, haben wir in Traiskirchen gesehen, wo dann oft die doppelte Zahl an Flüchtlingen einquartiert wurde. Völlig unglaubwürdige Beschwichtigungsversuche der SPÖ hat es schon genug gegeben,“ kommentiert der FPÖ-Obmann des 23. Bezirks LAbg. Mag. Wolfgang Jung das heutige „Krisentreffen“ mit SPÖ-Stadträtin Wehsely.

„Sie hat schon das KH Nord nicht im Griff und stürzt jetzt auch noch Liesing ins Flüchtlingschaos. Die besorgten Bürger rennen uns die Türen ein. Bischof sollte sich lieber ihnen stellen und endlich den Termin für die von uns beantragte Bürgerversammlung festlegen. Doch davor schlottern den SPÖ-Bezirksfunktionären offenbar die Knie, weil sie das Echo auch aus den eigenen Reihen kennen“, kritisiert Jung und fordert den Bezirksvorsteher abschließend auf, die von der FPÖ beantragte außerordentliche Sitzung am 21. Jänner um 18 Uhr wegen des enormen Interesses der Bevölkerung in einen größeren Saal zu verlegen.

 

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