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Infusions-Verwechslung in OÖ: Witwe überlegt Klage

stux / Pixabay

Tapfer erzählt die Witwe jenen Schicksalstag.

Tapfer redet die Frau und unterdrückt ihre Tränen.

SIe erzählte wie ihr Mann noch wandern war und danach Kreislaufprobleme bekommen habe.

Er habe sie aus dem Krankenhaus noch angerufen. Gesagt er hätte eine Infusion bekommen und alles brenne in ihm.

Danach kam der Anruf aus dem Krankenhaus, ihren Mann gehe es sehr schlecht sie solle kommen und sich verabschieden.

Als die Frau ankam, verabschiedete sie sich von einem Mann der bereits grausamst gestorben war.

Der Pfleger allein ist sicher nicht schuld sagte die Frau. Die wollen auf jemand die Verantwortung abschieben, der vielleicht nicht einmal die Infusion geben durfte?

Schrecklich wenn solche Fehler geschehen! Und auch ich bin der Meinung es sind immer mehrere verantwortlich.

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Update

Nun klagt die Witwe

Urnenbegräbnis
37 Jahre lang waren die beiden verheiratet.
Der ÖBB-Arbeiter und die Näherin hatten sich bereits im Teenageralter (Ingrid Sch. war damals 14) kennen- und lieben gelernt, seither haben sie den Großteil der Freizeit gemeinsam verbracht. „Wir sind viel Ski fahren und fischen gegangen, jeder hat auch immer gewusst, was der andere denkt.“ Heuer im Herbst wollte das Ehepaar vier Tage nach Kroatien auf Urlaub fahren. „Dass das alles nichts mehr wird, ist für mich schwer zu begreifen. Ich hab‘ das Gefühl, der Helmuth ist noch unter uns.“

Über mögliche Details zur Klagsschrift könne sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel sagen. „Sie ist noch nicht fertig, ich verlasse mich da voll auf meinen Anwalt“, sagt Sch. Die 58-Jährige ist seit der Schocknachricht vom Tod des Ehemanns Anfang Oktober psychisch schwer angeschlagen und muss regelmäßig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. „Ich versuche, das Vorgefallene irgendwie zu verarbeiten, und bin auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben“, so die Witwe.

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