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Istanbul Silvester des Grauens – bis jetzt 39 tote

Pavlofox / Pixabay

Wir waren mit den Bleigießen noch nicht fertig.
Die letzten Raketen machten gerade ihren Abflug.
Die letzten Wünsche wurden gerade fürs neue Jahr 2017 ausgeteilt. Hände geschüttelt, sich umarmt und geküsst. Da blieb in Istanbul die Welt stehen und ging kurze Zeit später unter.

Ein Terroranschlag, in Gestalt des Weihnachtsmannes kamen die Terroristen. Sie hatten Sprengstoff unter ihren Mäntel versteckt. 39 Menschen wurden getötet, 60 schwerst verletzt.

Unter den bereits identifizierten Todesopfern befinden sich laut Angaben des türkischen Innenministeriums 16 Ausländer. Das Außenministerium in Wien teilte mit, dass es gegenwärtig keine Hinweise auf österreichische Opfer gebe. Man stehe in engem Kontakt mit den türkischen Behörden.

Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin sprach von einer „Terrorattacke“. Laut Sahin habe sich ein Angreifer um 1.15 Uhr Ortszeit (23.15 MEZ) Zugang zum bekannten Nachtclub Reina verschafft, indem er am Eingang einen Polizisten und einen Zivilisten erschossen habe. Danach habe der noch immer nicht gefasste Täter wild um sich geschossen und dabei weitere Menschen getötet. Der Gouverneur sprach von einem Terroranschlag einer Einzelperson. Zuvor hatten Medien von zwei Angreifern berichtet, von denen mindestens einer ein Weihnachtsmannkostüm getragen habe. Die türkische Regierung hat eine Nachrichtensperre verhängt. Aus diesem ist daher nach wie vor unklar, ob nun nach einem oder mehreren Tätern gefahndet wird.

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