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Jetzt kommt Grenzzaun zu Slowenien

PublicDomainPictures / Pixabay
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Aus und vorbei, es ist nicht mehr tragbar kommen in diesem Moment die Stimmen von Innenministerin Mikl Leitner. „Ich lasse einen Grenzzaun zu Slowenien bauen. Dieser Streit mit Deutschland steht nicht dafür.

„Die Situation eskaliert immer mehr, wir können nicht mehr so Hilflos und Machtlos zusehen wie man uns alle überrennt“. Eine Politikerin am Rand der Verzweiflung.

oe24.at Mikl-Leitner plant Grenz-Sperren zu Slowenien

Knalleffekt im Asylstreit: Bei einem Lokalaugenschein in Spielfeld kündigte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner am Dienstag „technische Sperren“ an der Grenze zu Slowenien an. „Ich habe Planungen für bauliche Maßnahmen in Auftrag gegeben“, so Mikl-Leitner.

Es gehe nicht darum, einen Zaun von Ungarn bis Slowenien zu errichten. Aber: „Wir hatten Grenzübertritte von 3.000 bis 8.000 Personen täglich. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es bis zu 12.000 sein werden.“

Beschlossen wurden die „Zäune“ Dienstagfrüh bei einer Krisensitzung im Innenministerium. So werden die Sperren in Spielfeld und Bad Radkersburg aussehen:

  • Die „Zäune“ werden bis zu 15 Kilometer lang sein.
  • Das Gebiet links und rechts neben den Grenzübergängen wird damit kontrolliert.
  • Soldaten und Polizisten sollen die Sperren bewachen.
  • Die Planung hat Konrad Kogler über, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit.
  • Die Zäune könnten innerhalb weniger Tage fertig sein.

Insgesamt sind bis Oktober 348.000 Flüchtlinge durch Österreich gezogen. 17.000 haben hier seit September einen Asylantrag gestellt.

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