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Justizbeamte schlagen Alarm: „Wir sind Freiwild“

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Anarchie im Gefängnis.

In den überfüllten heimischen Haftanstalten explodiert die Gewalt. Übergriffe auf Beamte hinter Gittern häufen sich. Jüngster Fall: Ein Marokkaner attackierte einen Bediensteten mit einem Messer. „Wir sind Freiwild“, schlägt ein Justizwache- Gewerkschafter Alarm.

Zwei Wochen zuvor hatte ein wegen Mordversuchs einsitzender Deutscher in der Justizanstalt Feldkirch in Vorarlberg zwei Beamte attackiert und diese trotz deren Kampfsporterfahrung teils schwer verletzt.

Der Angriff des marokkanischen U- Häftlings in Puch- Urstein in Salzburg ebenfalls auf zwei Bedienstete passierte, weil der Verdächtige nicht in die Zelle wollte. Ein Beamter erlitt durch das Brotmesser eine 15- Zentimeter- Wunde am Hals, seine Kollegin bekam einen Tritt in den Unterleib ab.

 Christian Kircher, stellvertretender Vorsitzender der Justizwachegewerkschaft: „Die Tätlichkeiten gegen uns häufen sich.“

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