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Kann Kern die entgleiste SPÖ auf Schiene bringen?

oder lenkt er die Regierung so chaotisch wie die ÖBB?

Der Hintergrund ist keine Montage sondern Tatsache nach Sanierung und Einstellung der Triestingtalbahn, so um 2010 zum Amtsantritt Christian Kern´s | Fotos: Peter Schweinsteiger (Bahn) / Franz Johann Morgenbesser (Kern https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/) Der Hintergrund ist keine Montage sondern Tatsache nach Sanierung und Einstellung der Triestingtalbahn, so um 2010 zum Amtsantritt Christian Kern´s | Fotos: Peter Schweinsteiger (Bahn) / Franz Johann Morgenbesser (Kern https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
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Noch sind etwa 5 Kandidaten für den nächsten Bundeskanzler im Gespräch, aber da sich nun alle SPÖ Länderorganisationen auf den obersten Eisenbahner Österreichs festlegen, wird es wohl ÖBB Boss Christian Kern werden.

Daher kann man die geplanten Porträts der anderen: SPÖ Klubobmann Mag. Andreas Schieder, Medienmanager Gerhard Zeiler, LH (Bgld.) Hans Niessl und Verteidigungsminister Mag. Hans Peter Doskozil erst mal in der Schublade lassen, den ich sehe für diese wenig Chancen, auch wenn sich darunter sogar ein echter Politiker befindet.

Politische Erfahrung, Akzeptanz des Wählers, Blick über den Tellerrand der eigenen Fraktion – ist scheinbar nicht so wichtig. Das bewies die SPÖ ja hinreichend, mit Ausnahme von Hans Niessl.

Wer ist Christian Kern?

Der oberste Weichensteller wird die Entgleisungen der SPÖ nicht auf eine Schiene in Richtung Zukunft bringen können. Doch ich würde mich gerne täuschen, vielleicht ist er ein besserer Regierungschef als Manager.

FPÖ: „ÖBB – Eine Mischung aus Inkompetenz, Leichtsinnigkeit und flexiblen Moralvorstellungen“

ÖBB Leichen

Altenmarkt, Taßhof, Sulzbach, wohin man schaut Leichen pflastern den ÖBB Weg. Wo einst Fahrgäste bequem durch den Wald gleiten konnten, sind heute holprige Waldwege … | © zib

Dabei fällt mir aber beim Begriff „ÖBB“ als erstes die Causa „Triestingtal-Bahn“ ein:
Noch zu Beginn der 2000er Jahre wurden umfassende Sanierungsarbeiten im Umfang von kolportierten 20 Millionen Euro an Teilen der Gleisanlage getätigt und 2001 wurde der Güterverkehr auf der Bahnstrecke Hainfeld-Weissenbach
an der Triesting eingestellt, 2004 folgte auch die Einstellung des Personenverkehrs.
Und 2016 waren die Schienen endgültig weggerissen, damit ist ein Rückkauf (lange von der FPÖ gefordert) nun unmöglich …

Dies setzte sich bei den ÖBB aber auch im ganz großen Maßstab fort – zB. bei der Causa „Gustav Poschalko“:

Seit Ende April muss sich zum Beispiel der frühere ÖBB-Güterbahnboss Gustav Poschalko vor Gericht verantworten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ich hoffe, dass das Verfahren endlich Licht in die verworrene und bemerkenswerte Übernahme der ungarischen Güterbahn durch die Rail Cargo Austria bringen wird“, erinnert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek an vernichtetes Staatsvermögen.

Die Übernahme der ungarischen Güterbahn MAV Cargo durch die Rail Cargo Austria beschäftigte im Rahmen eines Rechnungshofunterausschusses bereits den Nationalrat. Was sich damals abzeichnete, war ebenso schockierend wie verworren. Eine Mischung aus Inkompetenz, Leichtsinnigkeit und flexiblen Moralvorstellungen“, erinnert sich Deimek an die im Verlauf der Sitzungen offenbarten Details.

ÖBB Train

Zeugnisse der Supermanager: Bahnhof Altenmarkt, geschlossen am 12.12.2004 | © zib

Dieses Verfahren wird wohl endlich Klarheit bringen. Eines wissen wir aber heute schon: Die ÖBB müssen dringend reformiert werden. Die Ursachen von Geldvernichtung und Chaos müssen beseitigt werden“, fordert Deimek ambitionierte Reformmaßnahmen von ÖBB-Boss Christian Kern.
Tja, jener Supermanager hat dazu keine Zeit mehr, er wird ja demnächst Bundeskanzler …

PS: Wissen sie noch wie sich der selbige als edler Flüchtlingshelfer präsentierte, wie er „seine“ Züge so selbstlos zur staatlich subventionierten Fluchthilfe und Schlepperei her gab?
Dann präsentierte er wieder etwas: Dem Staat, also uns allen, eine saftige Rechnung für den Transport …

Die „Kern“-Aussage lautet also: Man muss scheinbar weder politisch noch wirtschaftlich bewandert sein um eine Regierung zu leiten. Also bleibt nur mehr eine neue Weichenstellung: NEUWAHLEN!

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