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Kinderpornos: Schuldspruch für Polizei- Hundeführer

cocoparisienne / Pixabay
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Das er krank ist zeigte jener Polizist auch bei Gericht. Der Auftritt war krank. Er versteckte sich hinter einer Mappe und beschimpfte die anwesenden Journalisten.

Kronen Zeitung: Ein 41- jähriger Polizist und Drogenhundeführer aus Tirol ist am Montag am Landesgericht Innsbruck unter anderem wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels und des Besitzes kinderpornografischer Dateien schuldig gesprochen worden. Er bekam von Richterin Sandra Preßlaber 18 Monate Freiheitsstrafe, zwölf davon bedingt, auferlegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Bei dem 41- Jährigen handelt sich nicht nur um einen mittlerweile suspendierten Polizei- Hundeführer, sondern auch um ein Parteimitglied der FPÖ.

Der Schöffensenat gehe von der Richtigkeit der Aussagen der Zeugen aus, so die Richterin in der Urteilsbegründung. Zwei Zeugen hatten in der Verhandlung von einem Drogendeal mit dem Polizisten berichtet. „Es gibt keinen Grund, warum die Zeugen Sie zu Unrecht belasten sollten“, sagte Preßlaber. Seine Aussagen hingegen seien „hanebüchen“ gewesen, so die Richterin zum Angeklagten.

Der derzeit suspendierte Polizist hatte sich zu Prozessbeginn teilweise schuldig bekannt. Beim Betreten des Gerichtssaals hatte er sich einen Ordner mit dem aufgebrachten Schriftzug „An die ‚liebe Presse‘, für eure Sensationsgier geht ihr über Leichen“ vor sein Gesicht gehalten.

Der Mann gab zu Pädophil zu sein: Er sagte: „Er habe diese Neigung seit seiner Jugend“!

„Habe diese Neigung seit meiner Pubertät“

Den Besitz der kinderpornografischen Dateien gab der 41- Jährige zu. „Ich weiß seit meiner Pubertät, dass ich diese Neigung habe, und bin nicht stolz drauf“, so der Angeklagte. Er befinde sich deshalb derzeit auch in Therapie.

Der vorläufige Schuldspruch könnte nun auch für die FPÖ heikel werden: Bei dem 41- Jährigen handelt es sich um einen freiheitlichen Politiker, der 2009 für die Europawahl und später für den Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde kandidierte.

Hier der Bericht der Kronen Zeitung.

Von dieser Neigung war bei der Polizei nichts bekannt?
Muss man nicht etliche Tests machen, bevor man Polizist werden kann? Oder ist Pregau wirklich überall?

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