Kletterunfall auf der Hohen Wand – Bezirk Neunkirchen

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Ein 35-Jähriger aus Wien und ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Wr. Neustadt wollten am 28. März 2017, gegen 10.20 Uhr, die Klettertour „Osterhasi“ (Schwierigkeitsgrad 6) auf der Hohen Wand begehen.
Zur Sicherung verwendeten sie zwei Halbseile. Der 54-Jährige befand sich im Vorstieg in der zweiten Seillänge und war beim Standplatz gerade dabei diesen einzurichten und sich selbst zu sichern. Aufgrund eines vereinbarten Zeichens war der 35-Jährige der Meinung, dass der 54-Jährige bereits selbst gesichert sei und habe die Sicherungsseile aus dem Sicherungsgerät ausgehängt. In diesem Moment dürfte der 54-Jährige vermutlich den Halt verloren haben und stürzte über schroffes Gelände ab. Da die Seile beim 35-Jährigen noch durch eine Expressschlinge liefen, konnte er durch rasches Abknicken der Seile über den Karabiner den Sturz bremsen bzw. nach etwa 10 bis 15 Meter stoppen. Der 35-Jährige ließ den Verunglückten passiv bis zum Wandfuß ab, von wo er durch den Rettungshubschrauber mittels Tau geborgen und mit schweren Verletzungen in das Landesklinikum Wr. Neustadt verbracht wurde.

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