Köstinger wünscht sich klare Linie von Kern bei Mittelmeer-Route

Bundeskanzler Christian Kern präsentiert seinen "Plan A" Bundeskanzler Christian Kern präsentiert seinen "Plan A" | Foto Kern: SPÖ Presse und Kommunikation Lizenz / Quelle / mon: zib

Kern hat keine klaren Linien.
Er zickt und windet sich in vielen Punkten, dies sehen nicht nur die von der Neuen Volkspartei, Liste Sebastian Kurz so.

Rot-Blau scheint auf Schiene – Generalsekretärin der Volkspartei pocht auf neuen Stil in der Debatte.

ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger wünscht sich eine klare Linie von SPÖ-Chef Christian Kern in der Frage der Mittelmeer-Route, damit die Bundesregierung mit einer Stimme auftreten kann. Nach der anfänglichen scharfen Kritik an Sebastian Kurz’ Vorstoß zur Schließung der Mittelmeer-Route hat Kern nun im Sommergespräch auf Puls 4 doch zugegeben, dass die Route geschlossen werden kann. „Eine klare Linie in der Frage der Schließung der Mittelmeer-Route wäre notwendig“, stellt Köstinger fest. „Eines ist jedenfalls entscheidend: Eine Rettung im Mittelmeer darf kein Ticket nach Europa bedeuten. Flüchtlingen falsche Hoffnungen zu machen und ihnen zu suggerieren, dass sie Asyl in Europa erhalten würden, ist der falsche Ansatz und inhuman, da es so zu noch mehr Toten bei der Überfahrt kommt.“

Köstinger pocht neuerlich auf einen neuen Stil in der politischen Debatte und zeigt wenig Verständnis für Kerns Ausdrucksweise:
„Politiker müssen zwar eine klare Ausdrucksweise an den Tag legen, um ihre Botschaften zu verbreiten – Sebastian Kurz aber mit politischer Propaganda in Verbindung zu bringen, ist absolut nicht angebracht und geht zu weit. Wir in der Volkspartei stehen für einen neuen Stil. Das heißt auch, dass so etwas keinen Platz bei uns hat.“

Des Weiteren zeigt sich die ÖVP-Generalsekretärin überzeugt, dass eine Koalition zwischen Rot und Blau nach der Wahl bereits auf Schiene scheint. „Nach Jahren der strikten Ablehnung einer rot-blauen Koalition gibt es nun eine eindeutige Öffnung. Die SPÖ sollte der Bevölkerung reinen Wein einschenken und ehrlich kommunizieren, dass es bereits Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der FPÖ gibt.“

Wer beide Sommergespräche gesehen hat, auf oe24 TV und Puls 4, hat erkannt wie schwer sich Kern bei vielen Themen getan hat, diese weiter auszuführen. Vor allem bei der Mittelmeer Frage und vor allem Flüchtlingsfrage.

Kern: „Diese Fragen sind nicht so einfach zu beantworten, weil dabei immer leicht Verletzungen geschehen können“!er nannte auch Beispiele.

Natürlich sind es keine leichten Fragen, keine leichten Antworten. Doch trotzdem braucht es eine Lösung und nicht alles über weitere Steuerbelastungen. Wobei Kern sagt nur die bei 1 Million werden belastet, andere aus der SPÖ wollen aber alle belasten.

Wir Wähler bekommen dadurch mehr als Unsicherheit und dies tut der Partei nicht gut.

Genau hier hat man auch dieses Gefühl, hier ist KERN zu wenig Profi. Er verunsichert die Wähler.

Thema Erbschaftssteuer

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