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Kritik an Arbeitsmarktöffnung für Asylwerber

geralt / Pixabay

Schnellere Asylverfahren und Arbeitsmarktgipfel gefordert

„Eine Arbeitsmarktöffnung ab dem ersten Tag für Asylwerber wäre ein Schlag ins Gesicht für jeden der knapp 500.000 österreichischen Arbeitslosen“, kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar die Aussagen von Sozialminister Rudolf Hundstorfer in der ORF-Reihe „Journal zu Gast“. Und weiter: „Solange ich nicht weiß, ob derjenige auch tatsächlich einen ‪Asylgrund hat und in ‎Österreich bleiben darf, kann er jederzeit abgeschoben werden – und was dann? Dann reiß ich ihn aus der Beschäftigung wieder raus und die ‪Unternehmer schauen durch die Finger!“, mahnt Lugar und fordert schnellere Asylverfahren, die – nach Schweizer Vorbild binnen 48 Stunden – Klarheit schaffen sollen.

„Anstatt in einem Rat der Arbeits- und Sozialminister Anfang Oktober über eine Neuregelung des Arbeitsmarkts nachzudenken, wäre es höchste Zeit, endlich Taten sprechen zu lassen und einen Termin für einen Arbeitsmarktgipfel zu finden, den die Regierung seit Mai beharrlich verschiebt – wo bleibt hier die Solidarität den Österreichern gegenüber?“, schließt Lugar.

Mikl-Leitner riskiert mit ihrem Zögern humanitäre Katastrophe

„Wann wacht die Regierung endlich auf und macht die Grenzen dicht?“, kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar den neuerlichen Ansturm von 6.700 Flüchtlingen im Burgenland. Und weiter: „Innenministerin Mikl-Leitner riskiert mit ihrem Zögern eine humanitäre Katastrophe. Schon jetzt sind das Rote Kreuz und der Samariterbund heillos überfordert und suchen freiwillige Helfer – und der Flüchtlingsstrom wird nicht nachlassen. Ganz im Gegenteil, allein 14.000 Flüchtlinge in Kroatien haben derzeit nur ein Ziel:
Österreich!“, mahnt Lugar.

„Nur mit finanziellen und militärischen Initiativen vor Ort kann das Flüchtlingsproblem nachhaltig gelöst werden. All die EU-Verteilungsquoten werden schlussendlich nicht funktionieren, wenn wir es nicht schleunigst schaffen, Menschen in gesicherten Schutzzonen die Möglichkeit zu bieten, nahe ihrer Heimat Schutz zu finden“, so der Team Stronach Klubobmann.

APA-OTS