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Kürzung des Heizkostenzuschusses: Unsozial

TBIT / Pixabay
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FP-Landbauer zu Kürzung des Heizkostenzuschusses: Unsozial und blamabel auf Kosten der Ärmsten sparen zu wollen.

Viele Gemeinden werden diese Ungerechtigkeiten nun finanziell auszubaden haben.

„Nicht nur die Außentemperaturen nähern sich schön langsam dem Gefrierpunkt, auch den hilfsbedürftigen Menschen in unserem Land weht ein rauer Wind entgegen“, so der freiheitliche Sozialsprecher LAbg. Udo Landbauer zu der von der Landesregierung beschlossenen Kürzung des Heizkostenzuschusses. Wurden bisher finanziell Benachteiligten wie Mindestpensionisten und Menschen mit geringen Einkommen noch 150 Euro pro Heizperiode gewährt, müssen diese nun mit nur mehr 120 Euro ihr Auslangen finden. „Das ist unsozial und trifft wieder einmal die Ärmsten der Armen“, so Landbauer.

Hinter vorgehaltener Hand sei zu erfahren gewesen, dass man diese Kürzung aufgrund der enormen Ausgaben für die Flüchtlingshilfe vorgenommen habe. „Bestätigt wurde uns das freilich nicht und das warum spielt in diesem Fall auch eine sekundäre Rolle. Aus welchen Gründen auch immer, ist es mehr als blamabel, ausgerechnet in diesem Bereich den Sparstift anzusetzen“, ärgert sich Landbauer.

Darüber hinaus würden mit dieser Einsparungsmaßnahme wieder die Gemeinden dazu genötigt zuzuschießen und das obwohl viele ohnehin finanziell schon am Boden liegen würden. „In Zeiten wie diesen mit mehr als 430.000 Arbeitslosen und noch einmal so vielen Armutsgefährdeten bzw. bereits in Armut Lebenden darf nicht auf dem Rücken der Ärmsten gespart werden. Ganz im Gegenteil, wäre die Pröll-VP bereit, sich endlich im Kulturbudget zu mäßigen, dann wäre es sogar möglich über eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses nachdenken“, so Landbauer abschließend.

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