KURZ: Gute Pflege ohne Erbschaftssteuer

Sebastian Kurz Sebastian Kurz | Foto: Dragan Tatic / Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres (Europaratskonferenz Wien) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Das Problem, dass es Probleme in der heimischen Altenpflege gibt, haben SPÖ und ÖVP gleichermaßen erkannt. Von Bundeskanzler Christian Kern sind die Pläne dazu bereits vorgestellt worden.  Am Montag hat nun ÖVP- Kanzlerkandidat Sebastian Kurz gegenüber der „Krone“ sein Modell erklärt. Und demnach geht gute Pflege auch ganz ohne Erbschaftssteuer.

„In der Gesundheits- und Sozialpolitik wurde in den letzten zehn Jahren viel verschlafen“, sagt Kurz zur „Krone“. Vor allem meint der ÖVP- Kanzlerkandidat damit, dass oft weniger „die Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern das System und Bedürfnisse der Behörden“. Das sei auch ein zunehmend belastender Kostenfaktor geworden.

So ist es: Es wurde viel verschlafen und von der Politik verantwortungslos gehandelt.

Die SPÖ ist sich weiterhin nicht einig und zeigt keine klare Linie. Warum? Scheinbar erkennen sie nach wie vor nicht wie sehr sie verstrickt sind.

Kurz hat nun mit Experten ein 10- Punkte- Modell für ein verbessertes Gesundheits- und Sozialmodell entwickelt:

Wie sieht nur KURZ 10 Punkte Programm aus?

 

  • Limits für Wartezeiten für wichtige Operationen und Untersuchungen.
  • Deutlich mehr Hausärzte gegen überfüllte Ambulanzen und Zwei- Klassen- Medizin (Kosten ca. 50 Millionen Euro pro Jahr).

Alles was vorher SPÖ und ÖVP in einer gemeinsamen Regierung abgeschafft hatten?

 

  • Verstärkte Finanzierung der Pflegekosten aus dem Budget und damit die Abschaffung des Pflegeregresses (rund 150 bis 200 Millionen Euro jährlich).
  • Entlastung pflegender Angehöriger unter anderem durch ein einfacheres System im Bereich der Pflegebehelfe.
  • Sicherheit bei Demenzerkrankungen sowie in der Hospiz- und Palliativversorgung schaffen.
    • Stopp der Neuzuwanderung in das Sozialsystem.
    • Bonus für Vorsorge etwa durch Vorsorgeuntersuchungen (Kosten etwa 100 Millionen Euro jährlich).
    • Digitalisierung: Einsatz von Tele- Medizin und E- Health.
    • Missbrauchsbekämpfung unter anderem durch Einführung des Fotos auf E- Cards.
    • Bürokratieabbau bei den 36 Sozialversicherungsträgern mit unzähligen Funktionären und entsprechend hohen Strukturkosten.

    Der jährliche Mehraufwand im Gesundheits- und Pflegebereich macht in Summe jährlich 350 bis 450 Millionen Euro aus. Nach Kurz‘ Berechnungen ist das durch Digitalisierung, Abbau bei den Sozialversicherungsträgern und den Stopp der Neuzuwanderung zu finanzieren.

Stopp der Neuzuwanderung, hier ist KERN SPÖ sehr dagegen.
Vorsorgeuntersuchungen, was bringen sie? Außer dem Arzt Einnahmen, dem Patienten Wartezeiten?
Fotos auf E- Cards?

Genau, diese Maßnahmen erhöhen wieder die Bürokratie, die Katze beißt sich in den Schwanz. Bürokratieabbau? Wie stellt man sich dies vor?

Alles nicht so leicht?
Die Maßnahmen greifen immer wieder zu kurz und Verunsicherung bleibt zurück.

Interessant auch was Hilfswerk, Caritas dazu sagen, die es wissen müssen und sollten.

Quelle: Kronen Zeitung

Was bringt die Abschaffung des Pflegeregresses?

Mit dem Wahlkampf rückt auch die ungelöste Pflegefinanzierung wieder in den Blick. Derzeit sind die Länder dafür zuständig, die sich die Kosten für die Heimplätze zumindest teilweise bei den Betroffenen zurückholen und dabei auch auf deren Vermögen zugreifen. Teilweise kommen werden auch die Ehepartner für die Zahlung herangezogen der „Angehörigenregress“ bei den Kindern wurde aber flächendeckend abgeschafft.

Hier mehr dazu

Wichtig ist die Leute zu fragen die täglich mit Pflege zu tun haben!
Wichtig ist auch die Kultur und Religionsunterschiede nicht zu verharmlosen und alle Willkommen zu heißen. Es ist zu gefährlich.