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Kurze Stellungnahme zu den 13 Funktionären

Mirko Messner und Flora Petrik | © KPÖ PLUS Mirko Messner und Flora Petrik | © KPÖ PLUS
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Junge GRÜNE streiten
Bundes GRÜNE schütteln nur noch den Kopf darüber.

Breiter Rückhalt für neue Herausforderung und Plattform PLUS

Die Jungen Grünen haben nach intensiven Beratungen entschieden, die neue Plattform “PLUS – Plattform unabhängig & solidarisch” zu starten und gemeinsam mit der KPÖ als KPÖ PLUS bei der Nationalratswahl zu kandidieren. Im Vorfeld wurden Gespräche mit über hundert FunktionärInnen geführt. Die Rückmeldungen waren sehr positiv, da viele bei der Grünen Partei keine Chance auf eine grundlegende Veränderung mehr sehen. Die Plattform PLUS wurde als Option für alle motivierten AktivistInnen vorbereitet. Klar ist, dass Debatten über diese hochsensiblen Gespräche nicht in aller Öffentlichkeit oder im Internet geführt werden konnten. Eine öffentliche Debatte hätte einer Mehrheit der Mitglieder diese Option verbaut.

Die Aufgabe des Vorstands der Jungen Grünen ist es, im Sinne der Statuten und im Sinne der Mehrheit zu handeln. Bei einer großen Organisation ist klar, dass nicht alle einer Meinung sind. Die Meinungen der dreizehn Personen, die einen Brief an den Vorstand unterzeichnet haben, sind wichtig. Aber dreizehn FunktionärInnen sind sicher nicht “die Basis”. (Anmerkung: Einige von ihnen haben die Funktionen, die angeführt wurden, nicht inne.)

Ein erstes Mehrheitsbild wird beim Bundesausschuss mit Delegierten der Ortsgruppen am kommenden Wochenende entstehen. Der Vorstand ist optimistisch, dass er klar im Sinne der Mehrheit gehandelt hat. Da der Vorstand auch eine Verantwortung trägt für all jene, die bei der Partei bleiben wollen, werden diese eingeladen, sich in einer eigenständigen Arbeitsgruppe einzubringen, auch wenn sie eine Minderheit sein sollten.

“Wir bauen jetzt eine neue soziale Kraft auf um viele Menschen einzubinden und den Rechtsruck zu stoppen. Seit gestern haben sich schon 500 motivierte Leute gemeldet, die bei KPÖ PLUS mitmachen wollen”, so Flora Petrik, Bundessprecherin der Jungen Grünen: “Den Rechtsruck wird nur eine politische Kraft stoppen können, die das Vertrauen vieler Menschen gewinnen kann. Dafür braucht es eine neue soziale Kraft außerhalb der etablierten Parlaments-Parteien.”

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